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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schüler: Für kleinste Grundschule wird es eng

04.05.2012

WARDENBURG Die Zahl der Grundschüler in der Gemeinde Wardenburg ist seit Jahren rückläufig. Wurden nach einer Statistik der Verwaltung im Schuljahr 2005 noch 202 Mädchen und Jungen eingeschult, sind es zum Schuljahr 2012 nur noch 132. Für 2016 wird sogar ein Tiefpunkt von 107 prognostiziert. Diesen Trend bekommen alle vier Grundschulen der Gemeinde zu spüren, als kleinste Schule ist der Standort Hohenfelde allerdings besonders in seinem Bestand gefährdet.

Prognosen sehr präzise

2012 bis 2014 werden hier lediglich zwölf Kinder eingeschult, nach einem Anstieg (2015: 18) sinkt ihre Zahl voraussichtlich sogar auf nur noch elf. „Erfahrungsgemäß sind unsere Prognosen dicht an der Realität“, sagt Amtsleiter Wolfgang Arians. Durch nicht im Vorfeld erfassbare Zu- und Wegzüge komme es nur zu geringen Abweichungen. Arians betont, es bestehe kein akuter Handlungsdruck, doch stehe die Frage im Raum „Können wir auf Dauer alle Schulen halten?“

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Die Verwaltung will diese Entscheidung nicht ohne die in erster Linie Betroffenen, die Eltern, fällen. Auf der jüngsten Sitzung des Bildungsausschusses schlug sie vor, einen offenen Prozess zur Entwicklung der Schullandschaft anzustoßen. In jeder Schule, so die Idee, soll nach den Sommerferien 2012 auf Informationsveranstaltungen mit den Eltern über mögliche Lösungen diskutiert werden. Denkbar wäre zum Beispiel eine erneute Anpassung der Schuleinzugsgrenzen. Den Abschluss bildet dann eine Schulstandort übergreifende Abschlussveranstaltung. Sämtliche Diskussionsrunden sollen vom ehemaligen Schulleiter der Everkampschule, Helmut Krasemann, moderiert werden. Mit den Ideen der Eltern wird sich dann später der Bildungsausschuss weiter befassen. Nach Angaben der Gemeinde hat die Landesschulbehörde signalisiert, im Alleingang keinen der Schulstandorte zu beerdigen.

Offener Prozess gefordert

Die Mitglieder des Bildungsausschusses haben den Vorschlag der Gemeindeverwaltung durchweg positiv aufgenommen. Roland Mehrens (CDU) verspricht, seine Partei werde keinen Schulaufhebungsbeschluss fassen, solange es nicht entsprechende Signale der Landesschulbehörde gebe. Für die Grünen-Fraktion betont Dr. Stefan Depta, für alle Lösungen offen zu sein. Ein Schülerrückgang von 40 Prozent innerhalb von zehn Jahren sei keine Kleinigkeit. Gunda Döbken (CDU) regt an, auch über eine gemeindeübergreifende Schulpolitik nachzudenken.

Heike Hohnholt-Dannemann (FWG) rät dazu, sich frühzeitig Gedanken über eine Schülerverteilung zu machen, dass jede Schule ihre Berechtigung behalte. Kora Heißenberg (FDP) unterstützt diesen Vorschlag und plädiert für eine größere „Lockerheit“ bei den Schuleinzugsgrenzen. Schulleiterin Maria Wigger (Achternmeer) ruft ihrerseits dazu auf, den als „offenen Prozess“ bezeichneten Schritt ernst zu nehmen und mit vorschnellen politischen Gewichtungen zu warten.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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