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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Linken-Ratsfrau fordert Lifter für Freibad

23.11.2018

Ganderkesee Es gibt zwar einen Lifter im Schwimmbad, sie kann ihn aber nicht benutzen: Linken-Ratsfrau Susanne Steffgen fordert in ihrem jüngsten Antrag einen Lifter, der im neugeplanten Freibad sowie Kursbecken zum Einsatz kommen soll. Derzeit gibt es zwar einen, der im Sommer im Freibad und jetzt im Winter im Hallenbad steht, den könne sie allerdings nicht benutzen, so Steffgen.

Schwierige Bedienung

Zum einen wüssten die Mitarbeiter nicht, wie das Gerät zu bedienen sei, zum anderen sei der Lifter auch oft nicht vor Ort, schildert die 54-Jährige ihre Erfahrungen. Außerdem hält sie das vorhandene Gerät für ungeeignet, da der Betroffene entweder mit einer Art Schere unter den Achseln angehoben oder in ein Tuch geschnürt werde. Ihr sei bei einem Test des Lifters bei einem Besichtigungstermin im Rahmen ihrer Ratstätigkeit im vergangenen Jahr die Luft weggeblieben. Außerdem sei das Gerät schwer zu bedienen und der Betroffene brauche definitiv Hilfe. Hier hätten vermutlich viele Schwimmbad-Mitarbeiter Berührungsängste. Das könne sie aber gut verstehen.

Viel besser eigne sich, so Steffgen, ein Lift mit einer Art Stuhl. Auf den könnten sich die meisten Menschen mit Beeinträchtigungen ohne fremde Hilfe setzen, andere hätten für das Umsetzen vom Rollstuhl auf den Lifter ihre Betreuungskraft dabei. „Es muss viel Wert darauf gelegt werden, dass der Lifter einfach zu bedienen ist, und auch von dem Personal gerne benutzt wird“, so Steffgen. Dieser Wunsch sei ihr auch schon von anderen Betroffenen angetragen worden.

Doris Josquin, die in ihrer damaligen Funktion als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen der Gemeinde Ganderkesee (ASG) die Spenden für den 2011 angeschafften Lift mit gesammelt hat, hält das vorhandene Gerät für grundsätzlich ausreichend. „Wir haben uns sicher zwei oder drei Jahre lang beraten lassen“, erinnert sie sich. „Über ein zweites Gerät können wir aber gerne diskutieren, wenn da Bedarf besteht“, betont Josquin.

Wenn das neue Kursbecken erstmal da ist, käme zumindest der saisonale Wechsel des Lifters nicht mehr infrage, denn das Kursbecken soll ganzjährig geöffnet sein. „Das muss diskutiert werden, ob da ein weiteres Gerät nötig wird“, so Henry Peukert, Chef der Saunahuus Bäder- und Saunabetriebsgesellschaft Ganderkesee. Der bisherige Lift sei zwar bedingt mobil, aber nicht dafür geeignet, innerhalb weniger Minuten umgebaut zu werden.

Bereits gefordert

Dass sich das Personal nicht traue, den Lifter zu bedienen, dementiert Peukert. Die Mitarbeiter seien im Umgang geschult und würden gerne helfen. Wenn aber ein Gast aus eigener Kraft nicht in das Gestell komme, dann sei es in der Regel Aufgabe der Begleitperson, zu helfen.

Die ASG unter der jetzigen Vorsitzenden Sabine Bretzke hatte übrigens schon im August vergangenen Jahres in einer Stellungnahme zum geplanten Kursbecken gefordert: „Ausstattung des Beckens mit Lifter mit Stuhl (nicht Tuch)“.

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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