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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Klimaschutz beginnt im Alltag

30.03.2019

Ganderkesee Einer Politikerin geht es nicht anders als anderen Müttern: Auch Astrid Grotelüschen ärgert sich, wenn einer ihrer Söhne saubere Kleidungsstücke nach einmaligem Tragen in den Wäschekorb legt oder mehrmals täglich ausgiebig duscht. Das jedenfalls verriet die CDU-Bundestagsabgeordnete aus Ahlhorn am Donnerstag bei einem Besuch in der Ganderkeseer Grundschule Lange Straße im Gespräch mit Schulleiter René Jonker, Konrektor Philip Meiners sowie Emily, Kira, Zakaria und Jonah.

Neuer anlauf 2020

Jährlich ab Mitte Januar können sich Schulen (alle Schultypen) aus dem Bundesgebiet mit ihren Energiesparprojekten online für den Wettbewerb bewerben. Eine Expertenjury kürt ein Siegerprojekt pro Bundesland, das mit 2500 Euro ausgezeichnet wird. Die 16 Siegerschulen treten schließlich bei einem Online-Voting gegeneinander an, das über den „Energiesparmeister Gold“ entscheidet. Der Titel ist mit 5000 Euro dotiert. Die Bewerbungsphase für 2019 endet bereits am 4. April – 2020 wird der Wettbewerb laut Astrid Grotelüschen erneut ausgeschrieben.

    www.energiesparmeister.de

Die vier Schüler zählen zu den Energie-Experten in ihren jeweiligen Klassen, die darauf achten, dass im Schulalltag keine Energie vergeudet wird – etwa wenn die Heizung bei geöffneten Fenstern läuft oder das Licht in leeren Räumen brennt. Die Schüler berichteten Astrid Grotelüschen darüber hinaus über weitere Aktivitäten, die an ihrer Schule in Sachen Klimaschutz unternommen werden.

Gekommen war die Bundestagsabgeordnete, um für die Teilnahme am Wettbewerb „Energiesparmeister“ zu werben, den des Bundesumweltministeriums in Kooperation mit der gemeinnützigen Gesellschaft „co2online“ ausschreibt (siehe Infokasten). Da die Bewerbungsfrist für 2019 in wenigen Tagen endet, empfahl Astrid Grotelüschen, über eine Teilnahme im kommenden Jahr nachzudenken.

Die Grundschule Lange Straße kooperiert seit vielen Jahren im Rahmen des kommunalen Klimaschutzprojekts mit dem Umweltzentrum (RUZ) Hollen, das jährlich Energieteams als Multiplikatoren schult. Auch als der Heizungsraum der Schule zum Klassenraum umfunktioniert wurde, um dort die Funktionsweise einer Heizungsanlage und die Zusammenhänge mit dem Klima aufzuzeigen, war das RUZ mit im Boot. Zudem ist die Grundschule seit eineinhalb Jahren „Forschergrundschule“. Beim Forschertag im Juni soll der Fokus verstärkt auf Themen rund ums Energiesparen gelenkt werden, wie Jonker ankündigte.

„Wir sind beim Klimaschutz noch keine Vorzeigeschule“, befand der Rektor. Die Schule sei noch auf der Suche nach einem eigenen Projekt. Gleichwohl sei er überzeugt, dass nicht allein ein einzelnes „Prestigeprojekt“ die Ernsthaftigkeit deutlich mache, mit der sich die Schule des Themas annehme. Wichtiger sei die generelle Haltung der Schüler und Lehrkräfte. Sie müsse sich im Alltag zeigen.

Ob die Grundschule Lange Straße beim Wettbewerb „Energiesparmeister“ ihren Hut in den Ring werfen wird, blieb vorerst offen. Für den Fall, dass sie sich bewerben möchte, sicherte Astrid Grotelüschen Unterstützung bei der Bewerbung zu.

2018 hatte aus dem Landkreis Oldenburg das Umwelt-Team der Grundschule Achternmeer (Gemeinde Wardenburg) am Wettbewerb teilgenommen und eigens dafür ein Musical einstudiert sowie ein YouTube-Video gedreht.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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