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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Berufsausbildung: Einblicke ins Arbeitsleben mit Desserts und Werkzeug

11.08.2018

Ganderkesee Mit einem Geschmackserlebnis machte Christian Brüers Werbung für seinen Beruf. Der Inhaber des Landgasthauses Brüers in Munderloh und sein Mitarbeiter hatten kleine Gläser mit Crème brulée mitgebracht, bereiteten mit einem Brenner die typische Zucker-Kruste zu und ließen die Schüler probieren. Brüers war einer der Experten, die am Freitag in der Schule an der Ellerbäke in Bookholzberg über ihre Arbeit berichteten.

Die Jugendlichen aus den neunten Haupt- und Realschulklassen, die sich in kleinen Gruppen bei Experten aus neun Firmen informieren konnten, hatten viele Fragen. Natürlich wollten sie wissen, welche Arbeitszeiten ein Koch oder eine Restaurantfachfrau haben. Brüers erläuterte, dass die Arbeitszeit später beginnt, was vielen jungen Leute entgegen komme. Er machte aber auch deutlich, dass abends und am Wochenende gearbeitet wird. Außerdem räumte er mit Vorurteilen auf – etwa, dass es in der Küche immer laut und hart zugehe. Der Koch und Betriebswirt, der das Landgasthaus in vierter Generation führt, ging auch auf die Chancen in der Gastronomie ein: Die Ausbildung in Deutschland sei relativ hoch angesehen. Köche, Hotel- und Restaurantfachleute könnten auch auf Kreuzfahrtschiffen und im Ausland arbeiten. „In unserem Beruf hat man immer eine Perspektive.“ Die 14-jährige Mia stellte interessierte Fragen, hat aber bereits einen anderen Beruf im Auge: „Ich möchte vielleicht Zahntechnikerin werden“, sagte die Schülerin.

Auch Florian Sandvoss, Tischlermeister in der Tischlerei Warrelmann in Ganderkesee, und der Auszubildende Johannes Kallage nutzten den Expertentag an der Oberschule in Bookholzberg, um Werbung für ihren Handwerksberuf zu machen. Holz und Werkzeuge zum Ausprobieren hatten sie ebenfalls dabei. Es sei ja überall Thema, dass Auszubildende gesucht würden, begründete Sandvoss die Teilnahme. Außerdem sei es schön, die Vorteile des Berufs aufzuzeigen: „Als Tischler kann ich mir selber einen Traum erfüllen und ein Möbelstück machen.“ Viele junge Leute wissen laut Sandvoss nicht, welche Aufstiegschancen es im Handwerk gibt: Mann könne seinen Meister machen oder studieren, nannte er Beispiele.

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Auch andere Betriebe aus der Gemeinde Ganderkesee stellten sich den Neuntklässlern vor, darunter die Firma Starofit, die Orthopädie-Fachklinik in Stenum und die Seniorenresidenz „Waldschlösschen“. Zudem informierten Vertreter der Firma Airbus und der Stadt Oldenburg über Ausbildungsmöglichkeiten.

Die Auswahl der Betriebe habe sich am Interesse der Schüler orientiert, sagte Schulsozialarbeiterin Victoria Walther, die den Expertentag organisiert hatte. Ein Schwerpunkt seien etwa Berufe im Gesundheitswesen, weil es dort einen großen Fachkräftemangel gebe. Victoria Walther machte deutlich, dass bei der Bewerberauswahl nicht mehr nur die Zeugnisnoten den Ausschlag geben: „Die Jugendlichen sollten ein gutes Arbeits- und Sozialverhalten mitbringen.“ Der Expertentag ist auch als Entscheidungshilfe für ein Praktikum gedacht, das im März ansteht.

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