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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bürstel und Immer sollen Schule wechseln

29.08.2017

Ganderkesee Immer und Bürstel bekommen eine neue Grundschule. Dafür ist kein Neubau erforderlich, sondern nur eine andere Einteilung der Schuleinzugsbereiche: Über eine entsprechende Satzungsänderung wird der Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport an diesem Mittwoch, 30. August, ab 18 Uhr im Rathaus diskutieren.

Seit 1992 gehört das Doppeldorf zum Einzugsbereich der Grundschule Dürerstraße in Ganderkesee, zuvor gingen die Kinder aus Immer und Bürstel an der Langen Straße zur Schule. Und dorthin sollen sie nun wieder zurückkehren, weil an der Dürerstraße in den nächsten Jahren mit räumlichen Engpässen gerechnet wird. Denn nördlich der Bahnlinie, die in Ganderkesee die Grenze zwischen den beiden Schuleinzugsbereichen bildet, entstehen zwei große neue Baugebiete: Insgesamt mehr als 150 Wohneinheiten am Brüninger Weg und südlich der Oldenburger Straße werden der Grundschule Dürerstraße steigende Schülerzahlen bescheren.

Die Grundschule Lange Straße indes verfügt noch über räumliche Kapazitäten, zumal dort für die nächsten Jahre größere Umbau- und Sanierungsarbeiten geplant sind. Für die Kinder aus Bürstel und Immer wäre hier noch Platz. Und gar so viele sind es zunächst auch gar nicht: Um fünf Köpfe könnte sich nach den Berechnungen der Verwaltung im nächsten Schuljahr die Zahl der Erstklässler an der Langen Straße erhöhen, wenn das Doppeldorf dem Einzugsbereich zugeschlagen würde. Im Jahr darauf wären es elf Abc-Schützen mehr, im Schuljahr 2020/21 dann sechs, danach nur drei, in fünf Jahren aber schließlich gar 13 zusätzliche Schulanfänger.

Soweit lässt sich anhand der Geburtenstatistik die Entwicklung vorhersagen, wobei durch Zuzüge und bauliche Entwicklungen Veränderungen möglich sind. So gehört zum Einzugsbereich der Grundschule Lange Straße zum Beispiel auch das Baugebiet Köhlerwiese, wo gerade 70 neue Wohneinheiten entstehen.

Die Eltern in Immer und Bürstel sind von der vorgesehenen Neueinteilung nicht gerade begeistert: Viele Kinder aus dem Doppeldorf besuchen den Kindergarten in Bergedorf – da die Bergedorfer Kinder aber weiter an der Dürerstraße zur Schule gehen, würden Kontakte und Freundschaften aus der Kindergartenzeit möglicherweise abreißen. Und Grundschüler aus Bürstel und Immer, die jetzt schon an der Dürerstraße unterrichtet werden, müssten sich auf neue Busverbindungen einstellen. In der Einwohnerfragestunde am Mittwoch könnte der Ausschuss noch einiges zu hören bekommen.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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