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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schulverbund ist für Geldsegen gerüstet

15.03.2019

Ganderkesee Noch sind Beamer, interaktive Whiteboards und Tablets in den meisten Schulen nur in Fachräumen zu finden – doch das wollen Bund und Länder ändern: Mit dem milliardenschweren Digitalpakt soll die digitale Technik in den Klassenräumen Einzug halten.

Auch wenn die erforderliche Richtlinie der Landesregierung noch nicht verabschiedet ist: Der Ganderkeseer Schulverbund – ein Zusammenschluss der sechs Grundschulen, der beiden Oberschulen und der Förderschule – hat bereits ein fertiges Konzept in der Schublade, wie das Geld schrittweise in die erforderliche technische Ausstattung der Schulen investiert werden kann. Der Fünfjahresplan war am Mittwochabend Thema im Schulausschuss.

Mehr als 520 Millionen Euro (470 Millionen Euro vom Bund plus Landesbeteiligung) werden den niedersächsischen Schulen voraussichtlich ab dem Sommer über einen Zeitraum von fünf Jahren für die digitale Ausstattung der Schulen zur Verfügung stehen.

Der Fünfjahresplan des Ganderkeseer Schulverbundes sieht vor, noch in diesem Jahr alle Schulen flächendeckend mit WLAN, dem Schulserver IServ und jeweils einem so genannten Active Panel, einem interaktiven Flachbildschirm, auszustatten. Zudem soll jeweils ein Klassensatz iPads und je ein Active Panel für die Jahrgänge 1 und 5 angeschafft werden. Hinzu kommen Beamer und Softwarelizenzen.

2020 sollen iPad-Klassensätze für die Jahrgänge 2 und 6 sowie Active Panels für Fach- und Klassenräume folgen, bevor 2021 dann Tablets für die Jahrgänge 3 und 7, weitere Active Panels, 3D-Drucker für die Oberschulen und VR-Brillen angeschafft werden. 2022 werden gemäß dem Fünfjahresplan dann die Jahrgänge 4 und 8, 2023 die Jahrgänge 9 und 10 ausgestattet. Für die Anschaffung der Tablets, die nur zum Teil förderfähig ist, will die Gemeindeverwaltung Haushaltsmittel verwenden, die bereits für die EDV-Ausstattung der Schulen veranschlagt sind.

Mehrere Fraktionen vermissten am Mittwoch in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung einen Hinweis auf Schulungsbedarf. „Es reicht nicht, wenn sich nur ein, zwei Lehrer pro Schule mit den Geräten auskennen“, betonte etwa Dr. Anika Hoffmann (Grüne). Auch Hans-Jürgen Hespe (FDP) und Carsten Jesußek (UWG) drangen darauf, für die Schulung der Lehrkräfte Sorge zu tragen. „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“, sagte Jesußek an die Verwaltung gewandt.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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