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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Einschulung In Ganderkesee: Schulstart wird zum neuen Festtag

07.08.2019

Ganderkesee Schultüten, in liebevoller Bastelarbeit für Tochter oder Sohn angefertigt, Ranzen, Taschen und Rucksäcke, die sich stets nach Lust und Laune farblich umgestalten lassen, und Feste, die sich größenmäßig an Kommunions- oder Konfirmationsfeiern orientieren: „Die Einschulung wird immer individueller und größer gefeiert“, weiß Jens Stöber.

Auch der Inhaber des Schreibwarengeschäfts im Ort hat sich neben Ganderkesees Gastronomen auf die gestiegenen Ansprüche an den Ablauf des Einschulungstags, in diesem Jahr am 17. August, eingestellt – mit einem großen Sortiment an Bastelmaterialien, Schulsachen und Tornistern.

Neue Schüler an sechs Ganderkeseer Grundschulen

Der erste Schultag: In diesem Jahr werden 268 Kinder in den sechs Ganderkeseer Grundschulen eingeschult – weniger als im Vorjahr, damals waren es noch 283 Erstklässler.

Die meisten Abc-Schützen, 61 Jungen und Mädchen, werden am Samstag, 17. August, in der Grundschule Lange Straße eingeschult. Es folgt die Grundschule Bookholzberg mit 57 Erstklässlern. An der Dürerstraße werden 51 Kinder begrüßt. In Heide sind es 49 und in Schierbrok erleben 36 Kinder ihren ersten Schultag. An der Grundschule Habbrügge starten diesmal 14 Jungen und Mädchen ihre Schullaufbahn.

Tornistergeld vom Rathaus erhalten bedürftige Eltern aus der Gemeinde Ganderkesee, deren Kinder eingeschult werden. Sie können auch 2019 den freiwilligen Zuschuss zur Einschulung in Höhe von 100 Euro beantragen. Ausgezahlt wird er an Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen, zur Anschaffung von Schulmaterial und Ranzen.

Ansprechpartnerin dafür im Rathaus ist Christa Wachtendorf, Telefon  04222/44 522, oder per E-Mail unter c.wachtendorf@ganderkesee.de.

„Wir bemerken hier ganz deutlich den demografischen Wandel“, sagt Stöber, der neben Schreibwaren auch Bücher und Spielzeug verkauft. Ob Eltern, Tanten, Omas oder Opas, je weniger Nachwuchs es gebe, desto mehr an Geld werde für das Einschulungskind aufgewendet werden.

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Der Hype hat auch die kleinen Geschwister erreicht. „Es gibt bereits spezielle Geschwisterkinder-Schultüten“, erläutert Stöber.

Kind im Mittelpunkt

Das Ziel: Der oder die ,Große’ soll am Tag der Einschulung unbesorgt im Mittelpunkt stehen können. Stöber: „Die gefüllte Geschwistertüte erspart großes Gejammer der Kleineren und schont das Nervenkostüm der Eltern“.

Anspruchsvoll sei die Klientel auch beim Tüteninhalt geworden. „Süßigkeiten werden heute eher weniger verschenkt“, sagt Stöber. Im Trend seien Stifte, Radiergummis oder Lineale, denen man ihre Funktion nicht auf den ersten Blick ansehe. „Da kann ein Textmarker schon mal wie ein gelber Legostein aussehen oder ein Radiergummi kommt als Spielzeugautoreifen auf silberner Felge daher“, verrät der Einzelhändler. So raffiniert wie die Angebote der Schreibwarenhersteller gestalten auch die Taschenproduzenten ihre Ranzen und Tragebehältnisse angesichts des schrumpfenden Markts. „Damit die Schulrucksäcke nicht langweilig werden, gibt es sogenannte ,Patches’, farbige Stoffteile, die nach Lust und Laune aufgezogen werden können, dann sieht der Sack immer wie neu aus“, so Stöber. Irgendwann müsse aber doch ein neues Behältnis her – das kostet. „Eine gute Schultasche für Schüler so ab der Klasse sieben kann rasch mal bis zu 200 Euro kosten“, zählt der Kaufmann auf.

Viel getan habe sich in Sachen Ergonomie und Sicherheit bei den Tornistern der Erstklässler. Beim Design gebe es jedoch schon ein Überangebot. „Ob Feuerwehrmann Sam, Star Wars oder sonstige Figuren, die Auswahl ist so riesengroß, dass Eltern wie Kinder manchmal überfordert sind“, hat Stöber bemerkt.

Immer opulenter wird der Einschulungstag nach Auskunft örtlicher Gastronomen auch gefeiert. Besondere „Abc-Schützen-Angebote“ haben dabei das einstige Miteinander im Familienkreis bei Kaffee und Kuchen ausgestochen.  

Büfett oder Catering

„Die Einschulung wird heute geradezu zelebriert“, betont Stefan Kleine, Geschäftsführer vom „Airfield Hotel & Restaurant“. Das Restaurant bietet am 17. August ein besonderes Einschulungsbüfett an. Auch in Bookholzberg gibt es so etwas: „Unser Büfett zum ersten Schultag wird immer gut angenommen“, beteuert Ibrahim Celik, Inhaber vom „Schwarzen Ross“. Im „ Oldenburger Hof“ finden laut Wirt Olaf Stolle an dem Tag viele private Einschulungsfeste statt. „Außerdem liefern wir dann auch viel Catering für Feiern zu Hause“, sagt Olaf Stolle.

Thorsten Konkel Redakteur / Redaktion Ganderkesee
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