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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Erziehung: Gutes Zeugnis für die Kindertagesstätten

11.11.2017

Ganderkesee In den Kindertagesstätten der Gemeinde Ganderkesee wird gute bis sehr gute Arbeit geleistet. Ein entsprechendes Zeugnis – überwiegend mit Schulnoten zwischen 1 und 2 – wurde den Erzieherinnen und Erziehern bei der ersten Elternbefragung in den 15 kommunalen Kitas und dem von der Lebenshilfe getragenen Kindergarten „Sonneninsel“ ausgestellt. Die Ergebnisse stellte Karen Becker, Leiterin des Fachdienstes Kindertagesstätten im Rathaus, am Donnerstagabend dem Ausschuss für Soziales und Gesellschaft vor.

Wenn es Anlass zur Kritik gab, richtete sich diese meist an die Verwaltung: Bemängelt wurde zum Beispiel, dass die Kinder nicht den Platz in der Wunscheinrichtung bekamen oder die Gebühren zu hoch seien. Die Klage, dass die Platzzusagen zu spät erfolgen, nimmt die Gemeinde ernst und will die Bescheide künftig früher verschicken. Um das Verfahren zu beschleunigen soll auch eine zentrale Online-Anmeldung eingerichtet werden.

Auch auf geäußerte Wünsche nach längeren Öffnungszeiten wurde laut Becker schon reagiert: In zwei Kitas sei ein Spätdienst, in einer weiteren ein Frühdienst zusätzlich eingeführt worden. Weiteren Verbesserungsvorschlägen der Erziehungsberechtigten – etwa themenbezogene Elternabende, mehr Sport und Singen oder Informationen zum Tagesablauf und zur Entwicklung der Kinder – steht die Gemeinde aufgeschlossen gegenüber. Sehr positiv empfinden die Eltern die Freundlichkeit des Kita-Personals. „Ein sehr gutes Ergebnis für unsere Fachkräfte“, so Becker.

Anerkennung für die Kindergärten, Krippen und Horte, aber ebenso für die Arbeit der Verwaltung, gab es auch von der Politik: „Wir haben eine hohe bis sehr hohe Betreuungsqualität“, fand Timo Spille (CDU), bis vor Kurzem noch Elternratsvorsitzender für Kindertagesstätten und damit nah am Thema dran. Dr. Anika Hoffmann (Grüne) lobte die Absicht der Gemeinde, Plätze früher zu vergeben. Die kritischen Anmerkungen seien Klagen auf hohem Niveau, meinte Marion Daniel (FDP).

243 von 882 Eltern hatten sich an der Befragung beteiligt. Während Arnold Hansen (Freie Wähler) die Quote von 27,5 Prozent in Ordnung fand, bedauerten Dieter Strodthoff (SPD) und andere Ausschussmitglieder die geringe Beteiligung. Die meisten interpretierten sie aber wie Timo Spille: Er gehe davon aus, sagte er, „dass alle anderen zufrieden sind.“

Ob das so ist, kann schon in wenigen Monaten nachgeprüft werden: Im Januar 2018 plant der Fachdienst Kindertagesstätten die nächste Elternbefragung. Dafür soll der Fragebogen noch konkreter gefasst werden.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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