• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Junge Diplomaten diskutieren Weltpolitik

30.08.2017

Ganderkesee Die erste Veranstaltung war ein voller Erfolg – und somit kommt es im Dezember 2017 zur Neuauflage der GanMUN (Model United Nations) des Ganderkeseer Gymnasiums. Eigentlich war es nur eine „Schnapsidee“ des letztjährigen Abiturjahrgangs und entpuppte sich am Ende als großer Erfolg: Jugendliche, die in die Diplomatenrolle eines Landes schlüpfen und aktuelle politische Themen diskutieren und Entscheidungen treffen.

Auch in diesem Jahr wird es Mitte Dezember drei Tage lang insgesamt drei Komitees geben, in denen die Vertreter der verschiedenen Länder debattieren: So wie beim großen Bruder, der OLMUN in Oldenburg – nur eben etwas kleiner und auf Deutsch.

Während die Organisatoren der ersten Auflage die Schule mit bestandenem Abitur verlassen haben, treten nun sieben Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in ihre Fußstapfen. Wilke Stubben, Kai Keltsch, Christin Griep-Raming, Clara Windhorst, Bennett Keller, Alina Beckmann und Yelda Oezmen stehen an der Spitze der Organisation. Auf dem Gebiet von GanMUN und OLMUN sind sie bereits „alte Hasen“, nahmen an den Debatten teilweise schon viermal teil, auch im vergangenen Jahr in Ganderkesee. „Uns war eigentlich recht schnell klar, dass wir uns um die Organisation in diesem Jahr kümmern wollen“, berichteten sie.

Auch wenn die Veranstaltung noch knapp vier Monate in der Zukunft liegt, die Planungen laufen bereits zu Beginn des Schuljahres auf Hochtouren. Zunächst wurden die Posten im sogenannten „Inner Circle“, verteilt, dann die Themen für die drei Komitees bestimmt. So wird vom 13. bis 15. Dezember über sexuelle Gleichheit, die Ressource Wasser und die Bekämpfung von Piraterie debattiert. „Uns war es wichtig, die Themen aktuell zu halten“, erklären die Organisatoren. Und auch die teilnehmenden Nationen wurden bereits festgelegt. „Die fünf ständigen Mitglieder der Vereinten Nationen gehören natürlich immer dazu, ansonsten haben wir darauf geachtet, besonders die in den Themen betroffenen Länder dabei zu haben“, berichtet Wilke Stubben, der in den kommenden Monaten neben der Schule als Generalsekretär tätig ist.

Aktuell bestimmen bei den jungen Organisatoren E-Mails und Telefonate die Freizeit. „Wir sind gerade dabei, Spender, Gastredner und geeignete Tagungsräume zu finden“, erzählen sie. Im vergangenen Jahr wurden die Konferenzen unter anderem im Sitzungssaal des Rathaus, in einer großen Lagerhalle und im Haus Müller abgehalten. „Wichtig ist uns dabei, dass die Schüler aus dem Umfeld der Schule herauskommen“, sagt Clara Windhorst. Und nicht nur das Gymnasium Ganderkesee soll 2017 an der GanMUN teilnehmen. Wie im vergangenen Jahr ist angedacht, auch weitere Schulen in das politische Projekt einzubinden.

Die gesamten Planungen und Vorbereitungen sind teilweise schwierig und zeitaufwendig – auch deshalb wird im Moment jede freie Minute genutzt. „Das Gymnasium lässt uns viele Freiheiten bei der Organisation“, erklärt der „Inner Circle“. Aber auch bei allen Anstrengungen kommt bei den sieben jungen Organisatoren der Spaß nicht zu kurz. „Die GanMUN ist sozusagen unser gemeinsames Baby“, sagt Alina Beckmann. Und das will sie mit ihrem Team bis zum Dezember ganz groß aufziehen.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.