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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

„Durchgemuggelte“ Gymnasiasten

28.02.2019

Ganderkesee „Habi Potter – 12 Jahre durchgemuggelt“– lautet das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs, der sich – trotz Stress’ und der kommenden Klausurenphase – neben der Schule noch der Faschingsplanung widmet. Mit fast 100 Teilnehmern plant das Faschingskomitee des 12. Jahrgangs des Gymnasiums Ganderkesee für dieses Jahr eine Fußgruppe mit Mottowagen. Nach sechsmal Bauen und viermal Malen hat das Gefährt in der vorigen Woche die Endphase erreicht.

Sie seien „ein bisschen spät dran gewesen“, gestehen die Verantwortlichen. Doch seit Mitte Januar seien fast jede Woche zwei bis vier Stunden Arbeit in den Wagen geflossen. Mit der Musikanlage und angeklebten Motiven im Harry-Potter-Stil verpassten Lena Budde, Hanna Spille, Fabian Hische und Adrian Kinner dem Wagen den letzten Schliff. Trecker und Wagen haben die Abiturienten über Kontakte organisiert, um das Event so günstig wie möglich zu gestalten.

Kostümiert sind die Gymnasiasten am Samstag mit Schuluniformen der vier Harry-Potter-Häuser. Getragen werden Mäntel in den passenden Farben. Einige haben sich für einen speziellen Charakter wie Harry Potter oder Hermine Granger entschieden. Statt Zaubersprüchen haben die Gymnasiasten natürlich jede Menge Bonbons in den Taschen.

Damit beim Feiern niemand zu kurz kommt, besteht die Gruppe nicht nur aus Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs, sondern auch aus 20 Ehemaligen und Freunden, die Lust haben, mitzulaufen.

Nach dem Vor-Abi im Herbst vergangenen Jahres hat das seit der 11. Klasse bestehende Faschingskomitee mit den Vorbereitungen begonnen. Als das Abimotto gewählt wurde, war der Fasching schon in den Köpfen verankert. „Ich habe schon bei der Wahl des Mottos an den Umzug, Motive und Kostüme gedacht“, verrät Hanna. Auch wenn das dem Team gar nicht bewusst war, gibt es anscheinend viele Harry-Potter-Begeisterte im Jahrgang: Fast alle haben die Bücher gelesen oder die Filme geguckt. „Es gehört irgendwie zu unserer Generation dazu“, meint Lena, „und wer es nicht kannte, der hat noch schnell einen Film-Marathon gemacht“.

Aber auch im Schulalltag ist der Fasching gerade Thema Nummer eins. Es werde viel über den Umzug, aber auch über die Büttenabende geredet. Auch ein paar Lehrer zeigen Interesse und wollen selbst zum Umzug gehen. Einige geben in der Faschingszeit – oder wegen der Klausurenphase – sogar weniger Hausaufgaben auf.

„Das Organisieren macht einfach Spaß, auch wenn dadurch ein weiterer Stressfaktor hinzukommt und man viel Zeit investieren musste“, ist sich das Faschingskomitee einig. „Das Umzugswochenende ist für viele eine Auszeit und eine Abwechslung zur Schule. Es ist ein anderer Stress. Stress, an dem man halt Spaß hat“, sagt Lena.

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