• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Klimastreik In Ganderkesee: „Wir dürfen nicht weiter warten“

30.11.2019

Ganderkesee „Ich glaube nicht, dass das gespielt war“, sagte Hanns-Peter Iber über die BEtroffenheit von Ganderkeseern als Reaktion auf einen Vortrag zum Klimawandel am vergangenen Dienstag. Umso mehr freute sich der Sprecher des Aktionsbündnisses „Prima Klima“ darüber, dass rund 60 Menschen am Freitag zum Rathaus gekommen waren. Das Bündnis hatte gemeindeweit dazu aufgerufen, durch die Zusammenkunft die 500 bundesweiten und 3200 weltweiten Demonstrationen von „Fridays for Future“ an diesem Freitag zu unterstützen.

Ideen an die Gemeinde überreicht

Ideen und Forderungen für konkrete Klimaschutzmaßnahmen in der Gemeinde, die im Anschluss an den Vortrag am Dienstag im Gymnasium gesammelt wurden, nahm am Rathaus Matthias Meyer, der Erste Gemeinderat, entgegen.

„Ich freue mich, dass so viele Bürger dem Aufruf gefolgt sind“, sagte er. Die Transparente sollen jetzt ausgewertet werden. „Die verschwinden nicht in irgendeinem Schrank“, versprach Meyer. Es sei zwar nicht sinnvoll, diese unkommentiert im Lichthof des Rathauses auszuhängen, die Verwaltung wolle die Ideen aber gerne zukünftig auf irgendeine Weise öffentlich einsehbar machen. Meyer lud „Prima Klima“ dazu ein, am nächsten Umweltausschuss im Januar teilzunehmen und die Forderungen dort noch einmal vorzustellen. „Wir hoffen, dass jetzt auch noch neue Ideen dazu kommen“, sagte er.

Mahnwache auf dem Festplatz

Im Anschluss gingen die Demonstranten zum Festplatz, um eine Mahnwache abzuhalten. Damit unterstützte „Prima Klima“ auch den Ganderkeseer Manfred Bestenbostel, der seit Ende September freitags oft alleine eine „Mahnwache für den Klimawandel“ vor den Supermärkten am Festplatz abhält.

Mit dabei waren Schüler des Gymnasiums, die eine Freistunde nutzten, um sich dem Protest anzuschließen. „Wir sprechen auch untereinander übers Klima“, sagte Schülerin Giovanna Müller, da die Jugendlichen sich von den Erwachsenen oft nicht ernstgenommen fühlten.

Die Klimakrise auch als Krise sehen

„Wir müssen die Klimakrise auch als Krise sehen und sofort handeln“, forderte Iber. „Absichtserklärungen haben wir schon viel zu oft gehört.“ Er kritisierte den zeitgleich stattfindenden Verkaufstag „Black Friday“ als ein Klimaverbrechen. „Wir dürfen nicht weiter warten. Wir sind die letzte Generation, die noch etwas gegen den Klimawandel tun kann.“ Am 10. Dezember lädt „Prima Klima“ deshalb ins Jugendzentrum Trend ein, um weitere Ansätze für den Klimaschutz in der Gemeinde zu diskutieren.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2743
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.