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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Elternabend: Wenn der Gang zur Schule Angst macht

22.02.2018

Ganderkesee /Landkreis „Grundsätzlich“, glaubt Martin Ahlrichs, „gehen Kinder und Jugendliche gern zur Schule“. Der Leiter des Kreisjugendamtes kennt aber auch die anderen Fälle, denn um die müssen er und seine Mitarbeiter sich irgendwann kümmern: die Schulverweigerer. Die Gründe, warum Kinder und Jugendliche nicht zur Schule gehen, sind vielfältig. Prekäre soziale oder familiäre Verhältnisse können die Ursache sein, oft sind es aber auch Konflikte mit Klassenkameraden oder Angst vor Leistungsbewertung.

Vor allem um diese Schulphobiker geht es bei einem Elternabend, den das Kreisjugendamt in Kooperation mit der Ganderkeseer Gemeindejugendpflege am Dienstag, 6. März, von 19 bis 21 Uhr in der Mensa des Schulzentrums am Steinacker veranstaltet: Prof. Dr. Dietrich Petersen, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie aus Geestland, spricht über Ängste rund um den Schulbesuch. Titel seines Vortrags: „Schule – zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuten“.

„Der Titel klingt etwas provokant“, weiß Martin Ahlrichs, „aber wir wollen damit die Eltern ansprechen, die sich Sorgen machen.“ Es gebe nämlich Frühwarnzeichen. „Und dann brauchen die Eltern Informationen, wo sie Hilfe bekommen.“ Deshalb präsentieren verschiedene Beratungsstellen nach dem Vortrag des Experten in Ganderkesee ihre Hilfsangebote.

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Darunter ist auch die Viasol gGmbH, die im Jugendhof Steinkimmen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis das Projekt „Frühe Unterstützung bei Schulverweigerung“ (FUbS) anbietet. Bis zu zehn Schulverweigerer werden im Jugendhof an zwei Tagen in der Woche von 8 bis 13 Uhr in den Hauptfächern unterrichtet, an den anderen drei Tagen sind sie handwerklich tätig. „Da können sie auch mal positives Feedback bekommen“, erklärt Chalina Röbesaat von der Viasol. Eine sozialpädagogische Betreuung gibt es natürlich auch. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“.

Möglichst soll es aber gar nicht so weit kommen. „Wir sind in den Familien präsent, in denen dieses Problem besteht“, betont Martin Ahlrichs. Wenn ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verletzung der Schulpflicht eingeleitet wird, bekommt auch das Jugendamt Bescheid. Den Familien werden Kontakte zu Hilfs- und Beratungsstellen vermittelt. „Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren kann den Schülern schon mal auf die Sprünge helfen“, weiß Martin Ahlrichs, „aber bei den Phobikern hilft das letztlich nicht.“ Die brauchen therapeutische Betreuung. Oder erst einmal den guten Rat von Dietrich Petersen in Ganderkesee.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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