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Aktualisiert vor 17 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Wenn ein Praktikum zur Festanstellung wird

13.04.2019

Ganderkesee /Landkreis Der berufliche Wiedereinstieg ist für Flüchtlinge nicht einfach. Der Landkreis Oldenburg organisierte dazu mit Willkommenslotsen der Landwirtschaftskammer, der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie dem Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber bereits zum dritten Mal sogenannte Schnuppertage.

„Wir wollen geflüchteten Menschen mit den Schnuppertagen die Chance geben, einen oder zwei Betriebe ihrer Wahl kennenzulernen und zwar möglichst ortsnah“, erklärte Ute Frankenfeld, Integrationsbeauftragte des Landkreises. Dieses Konzept funktioniere jedoch nur mit der Unterstützung durch ein gut ausgebautes Netzwerk, ergänzte Bettina Doneit, Willkommenslotsin der IHK. „Die ehrenamtlichen Engagierten vor Ort und die Migrationssozialarbeit der Diakonie sind unentbehrliche Partner für uns“, sagte sie.

Betriebe zeigen sich zufrieden

In Ganderkesee fanden sich acht Teilnehmer zu den Schnuppertagen ein. Banglay Cisse von der afrikanischen Elfenbeinküste erhielt in der Werkhalle von Mierke Werbung Einblicke in die Arbeit der Autolackierung und -beschriftung. Die Wahl fiel ihm leicht, da er aus seiner Heimat bereits entsprechende berufliche Kenntnisse hat.

Von Vorkenntnissen profitierte auch der Syrer Edris Dawoud, der zwei Tage in der Landbäckerei Tönjes arbeitete. „Man merkt, dass Teigverarbeitung für Edris nichts Neues ist, auch wenn unsere Fertigungsprozesse natürlich andere sind als in Syrien“, lobte Betriebsführer Axel Tönjes. Er ist so zufrieden mit seinem Praktikanten, dass es gemeinsam weitergehen soll.

In der Firma GS-Systemtechnik, die sich auf Hydraulik, Pneumatik und Steuerungstechnik spezialisiert, soll der Teilnehmer Rashid Alkhayyat nach Ende der Schnuppertage ebenfalls bleiben. Er hatte dort Pneumatikzylinder montiert.

Zum Praktikum wird geraten

„Wenn es gut läuft, raten wir in vielen Fällen dazu, zunächst ein Praktikum von ein bis zwei Wochen anzuhängen, um sich besser kennenzulernen, bevor ein Arbeitsvertrag abgeschlossen wird“, sagte Lydia Vaske von der LWK. Manchmal passe es allerdings auch auf Anhieb.

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Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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