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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Montessori-Kinderhaus In Ganderkesee: Bedarf an Krippenplätzen steigt stetig

13.03.2018

Ganderkesee Im September vorigen Jahres waren sie noch die „Neuen“ im Kinderhaus Ganderkesee – gut sechs Monate später scheint es, als wären die kleinen „Spurensucher“ hier zu Hause: Von Unsicherheit, Unruhe oder gar Heimweh ist bei den Kleinen keine Spur.

In der Anfangszeit sei das anders gewesen, erinnert sich Julia Kirchhoff, Leiterin des Montessori-Kinderhauses, an die ersten Wochen der neuen Krippengruppe. „Es mussten ja alle Kinder zeitgleich eingewöhnt werden.“ Vor allem Rituale, die in der Montessori-Pädagogik ohnehin eine wichtige Rolle spielen würden, hätten Ruhe und Struktur in die neue Gruppe gebracht.

Die Kita ist seit ihrer Gründung rasant gewachsen: Aus einer privaten Initiative mit anfangs sieben Kindern wurde ein Kindergarten mit zwei Gruppen, im November 2016 nahm dann die erste Krippengruppe den Betrieb auf. Die Nachfrage nach Plätzen war direkt riesig. „Der erste Anbau war noch nicht ganz fertiggestellt, als wir erfahren haben, dass sich die Baumaßnahmen für die zweite Krippengruppe nahtlos anschließen“, erzählt Julia Kirchhoff.

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Heute betreuen im Kinderhaus 13 Mitarbeiter 40 Kindergarten- und 30 Krippenkinder. Mit dem Abschluss des jüngsten Erweiterungsbaus wurde auch das Außengelände der beiden Krippengruppen fertiggestellt, das speziell mit Geräten für Kleinkinder bestückt ist.

Die Ausstattung der Gruppenräume fällt – der Montessori-Pädagogik entsprechend – reduziert aus. „Wir tauschen die Materialien lieber öfter mal aus“, erklärt Julia Kirchhoff. Zudem habe jedes Teil einen festen Platz. Montessori-Materialien sollen Kinder dabei unterstützen, möglichst viel selbst zu tun – etwa sich eigenständig anzuziehen. Dazu zähle auch, dass die älteren Kinder den jüngeren helfen, erklärt Julia Kirchhoff.

Auch wenn die Gruppenräume der Kindergarten- und Krippenkinder baulich getrennt sind: Zu verschiedenen Gelegenheiten schauen die „Großen“ bei den „Kleinen“ vorbei und umgekehrt. Die Kindergartenkinder fragen beispielsweise täglich in den Krippengruppen ab, wie viele Mittagessen benötigt werden, und die Krippenkinder bringen Dinge in die Verteilerküche im Kindergartenbereich.

Auch bei den Betreuungszeiten nähern sich Krippe und Kindergarten an: Ab dem 1. August bietet das Kinderhaus Ganderkesee für den Krippenbereich neben dem Früh- auch einen Spätdienst bis 14.30 und 15 Uhr an.

Gut 200 Betreuungsplätze für Kinder unter Drei Jahren – 2019 kommen 60 hinzu

Die Nachfrage nach Krippenplätzen im Ganderkeseer Gemeindegebiet ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Aktuell werden für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren 209 Betreuungsplätze (davon ein Integrationsplatz) in Kitas angeboten.

Krippenbetreuung bieten aktuell folgende kommunale Kindertagesstätten an: Habbrügger Weg in Ganderkesee (zwei Gruppen mit je 15 Kindern und fünf Plätze in altersübergreifender Nachmittagsgruppe), „Kinderburg“ Bergedorf (fünf Plätze in altersübergreifender Vormittagsgruppe), „Spatzennest“ Schierbrok (eine Gruppe), Rethorn (eine Gruppe), „Schatzinsel“ Hoykenkamp (zwei Gruppen), „Flohkiste“ Schönemoor (fünf Plätze in altersübergreifender Nachmittagsgruppe), Kinderhaus Ganderkesee (zwei Gruppen) und „Sonnenblume“ in Ganderkesee (zwei Gruppen). Unter den Kitas in fremder Trägerschaft bieten folgende Einrichtungen Krippengruppen an: St. Bernhard in Bookholzberg (eine Gruppe), „Sonneninsel“ in Bookholzberg (eine Integrationsgruppe) und Jona-Kindergarten in Ganderkesee (eine Gruppe).

Kernzeit der Krippenbetreuung ist von 8 bis 14 Uhr. Nachgefragt sind laut Gemeindesprecher Hauke Gruhn aber auch Frühdienste ab 7 Uhr. Teils verzeichne die Verwaltung auch den Wunsch nach Betreuung über 14 Uhr hinaus. Grundsätzlich angestrebt seien „bedarfsgerechte Öffnungszeiten“ der Krippen, die bei ausreichend hoher Nachfrage angepasst würden.

Der steigenden Nachfrage nach Krippenplätzen trägt die Gemeinde mit zwei Neubauten Rechnung: Zwei Gruppen sollen Anfang 2019 im Baugebiet „Bargup“ in Bookholzberg den Betrieb aufnehmen, zwei weitere Mitte 2019 am Urneburger Feld in Ganderkesee.

Die Vergabe der Krippenplätze für das Kindergartenjahr 2018/2019 ist laut Gruhn bereits „weit fortgeschritten“. Einige Kinder, die erst im Laufe des Kindergartenjahres ein Jahr alt werden, stünden bereits auf Vormerklisten. Die nicht-kommunalen Kita-Träger vergeben ihre Plätze selbstständig. Jedoch stünden die Einrichtungen in engem Austausch mit der Gemeindeverwaltung, um Doppelanmeldungen abzugleichen, so Gruhn.

Einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz oder Tagespflege für Kinder unter drei Jahren haben Eltern seit August 2013. Dass Eltern diesen auf dem Klageweg geltend gemacht hätten, sei in Ganderkesee noch nicht vorgekommen, so der Gemeindesprecher. Derzeit halte die Gemeinde für rund 40 Prozent der unter Dreijährigen Krippenplätze vor.

Mehr Informationen zu Einrichtungen und Betreuungszeiten: www.gemeindeganderkesee.de/kinderbetreuung.html


Video unter   www.nwzonline.de/videos 
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Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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