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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Gummibärchen sind einen Versuch wert

16.02.2019

Ganderkesee Wer eine Haribo-Tüte vor sich hat, stellt in der Regel nicht viele Fragen. Höchstens: „Wie viele Bärchen schaffe ich wohl?“ Fenna, Kira, Alina und Emelie aus der Klasse 4b der Grundschule Lange Straße wollten etwas anderes wissen: Sind in den Packungen des Süßwarenherstellers aus Bonn eigentlich alle Farben gleich verteilt?

Mit dieser Aufgabenstellung beteiligten sich die vier Mädchen an der „Science Fair“, der alljährlichen Wissenschaftsmesse des Gymnasiums Ganderkesee. Seit der Premiere 2011 macht die Grundschule Lange Straße – wie auch die Grundschule Schierbrok – hier schon mit. „Die Schulen arbeiten ohnehin bei der Hochbegabtenförderung zusammen“, erklärt Konrektor Philip Meiners. Die „Science Fair“ sei für Viertklässler durchaus eine Herausforderung: „Da herrscht ein hoher Anspruch.“

26 Preisträger ausgezeichnet

Rund 100 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums haben an der „Science Fair“ teilgenommen. Dies sind die Preisträger: Rebecca Rüdebusch, Ida Marie Seipelt, Insa Borchers (alle 5d), Lucie Franzki (6b), Marisa Schnepel, Julia Brinkmann (beide 6m), Jann Landsmann, Jette Hafermann, Lorina Janßen, Joshua Greinke, Valentin Iwanow (alle 8b), Julia Gaebler, Marla Ballnus, Robin Weyh, Maximilian von Kosodowski (alle 8c), Madeline Kizil, Chiara Zöllner (beide 8m), Hannah Respondek Marie Krüger (beide 9c), Lukas Eggemann, Kai Keltsch, Dana Tete, Leonie Collmann, Till Stommel, Felix Roth, Anna Stecher (alle Jahrgang 12).

Fenna, Kira, Alina und Emelie haben es nicht beim reinen Experiment belassen: Das bestand darin, drei große Tüten Gummibärchen zu kaufen und jeweils den Inhalt nach Farben aufzuteilen. Das Ergebnis: In allen drei Tüten waren die meisten Bärchen rot. Nun wollten die Grundschülerinen den Grund wissen und schrieben den Hersteller an: Haribo antwortete, dass von allen Farben gleich viele Figürchen entstehen, diese in den Abfüllmaschinen jedoch nach dem Zufallsprinzip verteilt würden.

Das alles dokumentierten die Mädchen auf einem großen Plakat und präsentierten ihre Arbeit am Freitag bei der „Science Fair“. Ach ja, und die meisten Bestandteile der Versuchsanordnung wurden hinterher natürlich genüsslich verzehrt. Was tut man nicht alles im Dienste der Wissenschaft?

Neben zwei Grundschulgruppen stellten 56 Teams und Einzelforscher vom Gymnasium ihre Experimente und Analysen vor. So wie Felix Roth: Der 17-Jährige untersuchte die Möglichkeiten und Chancen der Kryptowährung als Zahlungsmittel der Zukunft. Seine mit vielen Beispielen belegte These: Ja, Bitcoin und Blockchain machen den Zahlungsverkehr schneller und günstiger.

Nicht alle Fragestellungen waren so komplex, es ging auch ganz einfach: „Brennen teure Teelichter länger als günstige?“ Für dieses Experiment brauchte die Gruppe nur ein paar Teelichter, ein Feuerzeug – und dann viel Geduld. Erstaunlicherweise waren die günstigen Teelichter später ausgebrannt.

Die besten Arbeiten wurden von einer Jury ausgewählt und prämiert. Das Gewinnen ist aus Sicht der Lehrer jedoch zweitrangig. Es gehe darum, wissenschaftliches Arbeiten zu lernen, sagte Thomas Schnabel, der mit Geeske Göhler-Marks in diesem Jahr die „Science Fair“ organisiert hat.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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