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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Blüten wichtig für Bienen und Insekten

07.04.2018
Frage: Viele Hobbygärtner werden das schöne Wetter am Wochenende sicher für die Gartenarbeit nutzen. Welche Arbeiten kann und sollte man jetzt erledigen?
Gillerke: Man kann jetzt alles machen: Stauden zurückschneiden, das Laub wegharken und den Winterschutz entfernen. Beim Rosenschneiden sollte man allerdings noch vorsichtig sein.
Frage: Warum ist beim Rückschnitt Vorsicht angesagt?
Gillerke: Man kann die Rosen vorsichtig schneiden, doch es wird sicherlich noch Spätfröste geben. Die Eisheiligen kommen ja erst am 15. Mai. Bei stärkeren Nachtfrösten sollte man ein Vlies über die Rosen decken. Auch die Blüten von Kamelien und Rhododendren mögen keinen Frost, sie sollte man ebenfalls abdecken.
Frage: Welche Blumen können jetzt gepflanzt werden?
Gillerke: Man kann alles pflanzen: Hortensien, Blühsträucher und Obstgehölze. Auch das Umpflanzen kann jetzt gemacht werden. Stiefmütterchen und Primeln können ebenfalls gepflanzt werden, sie sollte man bei Nachtfrösten aber auch abdecken.
Frage: Und wie sieht es mit dem Gemüsebeet aus? Kann man sich auch darum schon kümmern?
Gillerke: Einige pflanzen schon Kartoffeln, doch dafür ist es eigentlich noch etwas früh. Dicke Bohnen, Spinat und Karotten können schon ausgesät werden. Auch erste Salatpflanzen kann man stecken, eventuell unter einem Folientunnel.
Frage: Gibt es auch Arbeiten, die man jetzt besser noch nicht erledigt?
Gillerke: Mit dem Schneiden von blühenden Sträuchern sollte man noch warten, das sollte erst nach der Blüte gemacht werden. Bienen, Hummeln und Insekten brauchen Nahrung. Man nimmt ihnen die Nahrungsquelle, wenn man die Blüten wegschneidet.
Frage: Das Wetter ist ein großes Thema – viele Menschen warten auf den Frühling. Was sagen Sie als Gärtnermeister?
Gillerke: Es ist nicht so unnatürlich, dass es im März noch kalt war. Was jetzt kommt, ist eigentlich zu warm. Normal wären 15 bis 16 Grad, über 20 Grad sind extrem. Wenn es so warm wird, treibt alles zu schnell aus. Kommen dann Nachtfröste, kann es Schäden geben.
Antje Rickmeier Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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