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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Pausenhöfe sollen nach der Winterfrostphase umgestaltet werden

18.10.2019

Gemeinde Hatten Die Spielplätze der Grundschulen an den Standorten Sandkrug, Streekermoor und Kirchhatten sollen in wenigen Monaten modernisiert und mit zeitgemäßen Spielgeräten ausgestattet werden. Im Schul-, Bildungs- und Kulturausschuss, wo ein Vertreter des Planungsbüros Gerdes (Oldenburg) die aktuellen Entwürfe vorstellte, gab es dafür bereits grünes Licht. Das letzte Wort hat der Verwaltungsausschuss am 30. Oktober.

Im Haushalt für 2019 sind für alle drei Standorte jeweils 100 000 Euro abrufbereit eingestellt. Die voraussichtlichen Kosten für die Umgestaltung der Spielplätze, inklusive Beleuchtungs- und Sitzmöglichkeiten, belaufen sich laut Kostenschätzung des Planungsbüros auf 364 170 Euro€. Die Ausschreibungen werden parallel vorbereitet, die Arbeiten könnten dann nach der Winterfrostphase beginnen, heißt es aus dem Rathaus.

Ideen der Grundschüler

Grundlage der Planung sind Ideen, die die Grundschüler selbst gemeinsam mit dem Planungsbüro und Bürgermeister Christian Pundt im Januar 2018 in drei Workshops erarbeitet hatten. Das ist auch einer der Gründe, warum die Verwaltung mit der Umgestaltung der Spielplätze nicht länger warten will, bis feststeht, welche Veränderungen an den Schulgebäuden selbst in den kommenden Jahren vorgenommen werden müssen. Die beteiligten Grundschüler sollten von ihren selbstentwickelten Ideen auch noch etwas haben, so der Bürgermeister.

Zweites Argument, das gegen eine längere Wartezeit spricht: Die alten Pausenhöfe sind in den vergangenen Jahren immer ärmer an Spielgeräten geworden. Alte wurden abgebaut, aber bislang nicht ersetzt. Was die Spielplatzplaner besonders freut: Die Kinder wünschen sich keine Geräte der Superlative – der Gedanke „höher, schneller, weiter“ ist in ihnen nicht zu entdecken. Dagegen seien vor allem Angebote gefragt, die die motorische Koordination und Geschicklichkeit fördern, so der Planer. Qualitäten, die im Ruf stehen, den Lernerfolg zu unterstützen.

Der richtige Zeitpunkt

Doch wie viel Sinn macht es, zuerst die Spielplätze neu zu gestalten, und später die Schulgebäude? Bekanntlich ist mit einer sogenannten Machbarkeitsstudie in der Gemeinde Hatten das Ziel verbunden, die Grundschulen fit für die Zukunft zu machen. Das Raumkonzept der Schulen liegt bereits seit längerem vor. Derzeit werden laut Verwaltung die pädagogischen und die Medienkonzepte von den Schulen weiterentwickelt. Danach müsse versucht werden, alles unter einen Hut zu bringen. „Auf den Umbau einer Schule in drei, vier Jahren zu warten, macht keinen Sinn“, so Pundt. Vertreter des Gemeindeelternrats und der Lehrer der Grundschule Sandkrug begrüßten jetzt die vorgestellten Pläne und äußerten ihren Wunsch auf eine zügige Umsetzung.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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