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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Gemeinsam Farbschmierern das Handwerk legen

27.06.2014

Hude „Das ist sehr sehr ärgerlich“, zeigt sich Ilona Schütte, Leiterin der Grundschule Jägerstraße, mehr als erschüttert über den Vandalismus, der sich in der Nacht zum vergangenen Sonnabend auf dem Schulgelände abgespielt hat. Bislang unbekannte Täter haben die Turnhalle großformatig an zwei Wänden mit Symbolen und sinnlosen Sprüchen besprüht (NWZ  berichtete). Auch der Kulturhof wurde offenbar von den selben Tätern heimgesucht. „Die gleiche Farbe und Schrift“, so Kulturhofleiterin Anja Peters.

„Insgesamt sind mehr als 100 Quadratmeter Wandfläche besprüht worden“, berichtet Peters, die auch Koordinatorin des Huder Präventionsrates ist. „In diesem Ausmaß hat es das in Hude noch nicht gegeben“, ist Peters erbost über diese sinnlose Sachbeschädigung.

Eine Fachfirma wird versuchen, die Schmierereien zu beseitigen. Geschätzte Kosten: rund 4000 Euro, so Hausmeister Holger Kerwel. Die beschmierten Scheiben der Sporthalle konnte er noch selbst reinigen. Die Wände allerdings kann nur eine Spezialfirma säubern.

Das Geld, das von der Gemeinde dafür aufgebracht werden muss, hätte sinnvoller ausgegeben werden können: Für die Schule und die Jugendarbeit zum Beispiel, ärgern sich Ilona Schütte und Anja Peters über diese Tat „zum Nachteil aller Beteiligten“.

Sie wollen den Vorfall nicht so hinnehmen. Das Thema wurde im Präventionsrat besprochen. „Wir wollen den öffentlichen Druck insgesamt erhöhen“, betont Schütte.

Auf der Facebook-Seite des Kulturhofs wurden Bilder von den Schmierereien „gepostet“. Man erhofft sich so Hinweise auf die Täter. Die Polizei Hude nimmt Hinweise unter Telefon   0 44 08/806 69 80 entgegen. Aber auch direkt auf der Facebook-Seite können Tipps gegeben werden, die an die Polizei weitergeleitet werden. Die Hoffnung ist, dass jemand die „Handschrift“ erkennt.

„Genau hingucken“, wünscht sich Anja Peters von der Bevölkerung. Man könne besser einmal zu viel als zu wenig die Polizei anrufen, wenn einem etwas nicht geheuer vorkomme. Sofortige Meldungen erhöhten die Chance, die Täter auf frischer Tat ertappen zu können.

Schulleiterin Schütte kann die Beweggründe der Sprayer nicht nachvollziehen und ärgert sich über die Vorgehensweise. „Äußerst primitiv“, sagt sie. Warum gerade die Schule Jägerstraße und der Kulturhof Opfer der Spray-Attacke wurden? – Das können sich die Betroffenen nicht erklären.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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