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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Abitur: Gemeinsam um jeden Punkt gepokert

25.06.2011

OLDENBURG „Abi Vegas ... um jeden Punkt gepokert“ – dieses Motto hat sich der Abiturjahrgang 2011 der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) gegeben. Wie in Amerika aus einer kahlen Wüste eine Mammutstadt erschaffen worden sei, so hätten die Lehrer aus pubertierenden Teenies strahlende Abiturienten gemacht, eröffneten Phong Ngo und Freda Lueken die Entlassfeier des Abi-Jahrgangs am Freitagmittag in der Turnhalle.

Ein in mehrfacher Hinsicht besonderer Jahrgang werde hier entlassen, betonte Schulleiter Wolfgang Schoedel. Noch nie in der Geschichte der Graf-Anton-Günther-Schule hätten 196 Schüler gleichzeitig ihr Abitur gemacht. Das liegt natürlich daran, dass gleich zwei Jahrgänge ihre Reifezeugnisse erhalten haben.

Schnitt nahezu identisch

Die ersten Schüler, die ihr Abitur nach zwölf Jahren absolvieren (G8), standen zusammen mit den letzten auf der Bühne, die noch 13 Jahre dafür Zeit hatten (G9). Und hier kam gleich der nächste bemerkenswerte Umstand ans Tageslicht: Der Notenschnitt der beiden Jahrgänge unterschied sich kaum. Bei 2,65 lag er bei den G8-Schülerinnen und Schülern, bei 2,57 bei dem G9-Jahrgang.

Für die Schüler gab es diesen Unterschied sowieso schon lange nicht mehr, wie Imke Schütte und Malena Jahnz in der Rede des Jahrgangs erklärten: Der Doppeljahrgang habe oft mitleidige Blicke geerntet. „Wir haben uns aber immer gut aufgehoben gefühlt. Auf welchem Weg jemand in den Jahrgang gekommen ist, spielte für uns bald keine Rolle mehr.“

Das Abitur sei eine gute Ausgangsposition, sagte der stellvertretende Landrat Ernst-August Bode, der Glückwunsche des Kreistags, der Kreisverwaltung und des Landrates überbrachte. „Sie stehen an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt“, fuhr Bode fort. „Seien Sie mutig, stellen Sie Regeln in Frage und verändern Sie die Gesellschaft“, ermutigte er die Abiturienten während der von Freda Lueken und Phong Ngo souverän moderierten Feier.

Hoffnung und Verantwortung

Auch die Tutorinnen und Tutoren wollten ihren Schützlingen einige Wort auf den Weg geben: Der Umgang mit Wissen, den die jungen Männer und Frauen an der Schule gelernt hätten, solle nicht nur dafür sorgen, dass sie „funktionierten“. Auf dieser Generation, so die Tutoren, ruhten große Hoffnungen und Verantwortungen. Sie müsste mit den Problemen umgehen, die frühere Generationen verursacht hätten. „Wir hoffen, wir haben ihnen das Handwerkszeug dafür an die Hand gegeben.“

Natürlich gab es auch in diesem Jahrgang einige Schüler, die mit besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben und dafür mit Buchpräsenten geehrt wurden. Jahrgangsbester mit einem Notenschnitt von 1,2 ist Finn-Ove Cordes, gefolgt von Imke Schütte mit dem Notenschnitt 1,3. Für besondere Leistungen im Fach Mathematik wurden Rieke Meyer und Christian Pouwels ausgezeichnet.

Pouwels freute sich außerdem auch über die Auszeichnung für die beste Physik-Abschlussarbeit, die er sich mit Julian Schödler teilt. Beide erreichten 15 Punkte in ihrer Arbeit.

Für ihr jahrelanges Engagement als Streitschlichter wurden Imke Schütte, Malena Jahnz, Maren Osterloh und Jana Carstens ausgezeichnet, für ihre Mitarbeit in der Schülerfirma und die Beteiligung an der UN-Simulation Olmun erhielten Rieke Meyer, Gesa Lankenau, Lisa Kunze und Ann-Kristin Matthe eine besondere Auszeichnung.

Viel musikalisches Talent

Die ganze Vielfalt an musikalischen Talenten der GAG-Schüler zeigte sich im Rahmenprogramm der Verabschiedung. Die Performance der Percussion-AG mit Händen, Tischplatte und Plastikbechern war sehens- und hörenswert, ebenso wie Abiturient Hendrik Ramke, der am Flügel jede einzelne Sekunde Applaus verdient hatte.

Heiter und mit einem Augenzwinkern wird an der Graf-Anton-Günther-Schule aber auch musiziert – das bewies der Projektchor von Clemens Schneider mit „Summer Nights“ aus dem Musical Grease. Das beste Ständchen sang sich der Jahrgang aber selbst – mit allen Absolventinnen und Absolventen vor und auf der Bühne zum Abschluss der Feier.

Bei einem Sektempfang im Innenhof und der Aula konnten dann endlich Eltern, Verwandte und Freunde gratulieren. Richtig gefeiert wird am Sonnabend, 9. Juli, dann findet der Abiball der Graf-Anton-Günther-Schule in der Weser-Ems-Halle statt.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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