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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Exxon: Guter Nachwuchs von zentraler Bedeutung

08.08.2017

Großenkneten Früher sind bei der Erdgasaufbereitungsanlage von Exxon Mobil in Großenkneten auf einen Ausbildungsplatz rund zehn Bewerbungen gekommen. Diese Zeiten sind vorbei, wie Ausbilder Bernd Ebbing berichtete: Heute ist das Verhältnis eins zu vier“, erzählte er der Großenkneter CDU-Delegation um die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen beim Besuch im Werk. Alle hätte inzwischen Probleme, Auszubildende zu finden, meinte Ebbing.

Grotelüschen informierte sich mit den Parteifreunden Dorothee Otte-Saalfeld, Rolf Breitenbach und Samuel Stoll über die duale Ausbildung bei Exxon. „Es ist ein sehr, sehr positives Beispiel“, so die Parlamentarierin über die Ausbildungswerkstatt, in der derzeit 23 junge Frauen und Männer den Beruf der Mechatronikerin/des Mechatronikers erlernen.

Erdgasaufbereitungsanlage

Exxon Mobil betreibt in Großenkneten seit 1972 die Erdgasaufbereitungsanlage: Dort wird der Schwefelwasserstoff aus dem Erdgas „gewaschen“. Jeden Tag werden in Großenkneten rund 2000 Tonnen hochwertiger Schwefel produziert. Die Jahresmenge von knapp 730 000 Tonnen Schwefel entspricht einem Großteil des jährlichen deutschen Schwefelbedarfs. Rund 250 Mitarbeiter sind am Standort tätig. Zuletzt ist in Großenkneten allerdings ein Strang stillgelegt worden, der wegen Überkapazitäten nicht mehr gebraucht wurde.

Der Rückgang des Interesses an einer klassischen Ausbildung liegt für Grotelüschen im Trend. „Fakt ist: 2016 haben mehr junge Menschen ein Studium angefangen als eine Ausbildung.“ Daher müsse in der Anerkennung und Wertschätzung der handwerklichen und technischen Berufe etwas passieren. Für die CDU-Politikerin ist das eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dazu gehöre auch, die vielen Chancen im dualen System aufzuzeigen. „Das ist keine Einbahnstraße“, betonte sie die Vielseitigkeit der Ausbildungsberufe. Vielmehr sei durch Fortbildung und Spezialisierung viel möglich. Auch gebe es attraktive Aufstiegschancen.

Das betonten auch die Gesprächspartner von Exxon Mobil, Thomas Enneking und Kathrin Falk (Berliner Büro der Exxon). Dabei gestand Falk zu, dass es zuletzt wegen des langwierigen Gesetzgebungsverfahrens zur Erdgasförderung einen relativ langen Stillstand gegeben habe. Das schlage sich auch in rückläufigen Ausbildungszahlen in Kneten nieder. Bis zu 40 seien es einst gewesen. Chemikanten würden nicht mehr in Kneten ausgebildet.

Grundsätzlich sieht der Konzern „gute Nachwuchskräfte als von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Unternehmen an“. In der Berufsausbildung werde auf Flexibilität, Professionalität und klare Perspektiven im späteren Berufsleben Wert gelegt. Die Ausbildung umfasse nicht nur die Inhalte des Berufes, sondern auch Weiterbildungsmaßnahmen, die den Auszubildenden die Möglichkeit geben sollen, ihre Fähigkeiten optimal zu entwickeln.

Bestätigung dieses Kurses: Mehrfach sind die Exxon-Mobil-Auszubildenden von der Industrie- und Handelskammer als Beste ihres Jahrgangs ausgezeichnet worden. 2015 erhielt das Ausbildungsteam in Großenkneten den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ.

Dass es gelingt, die jungen Menschen für Technik und technische Berufe zu begeistern, erleben die CDU-Gäste vor Ort. Sehr engagiert wurde ihnen das aktuelle Projekt, ein Brückenmodell, von den Azubis vorgestellt.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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