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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Mehrarbeit: Großer Unmut über Lehrer-Entscheidung

27.03.2014

Ganderkesee Für Missstimmung am Gymnasium Ganderkesee sorgt die Art und Weise, wie sich das Kollegium gegen die von der Landesregierung angekündigte Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung und das Aussetzen der Arbeitszeitverkürzung zur Wehr setzt. In der vorigen Woche hatte der Personalrat der Schule bekanntgegeben, für 2015 Klassen- und Kursfahrten streichen zu wollen.

Das stößt sowohl bei der Schülervertretung als auch im Schulelternrat auf heftige Kritik. Beide Gremien hatten den Kampf der Lehrer gegen die Mehrarbeit in der Sache bislang unterstützt. Aber die Form des Protests treffe die Falschen, erklärte Schülersprecher Alexander Kolloge auf Nachfrage. „Der Konflikt besteht zwischen den Lehrern und der Landesregierung.“

Kritisch sieht die Schülervertretung auch die Entscheidungsfindung des Personalrats. „Wir wurden praktisch vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagt Kolloge. „Unsere Sorge ist, dass die Schüler mehr und mehr zum Spielball in einem Konflikt werden, den sie nicht verursacht haben.“ Der Schülerrat ziehe einen Streik in Erwägung, um seine Missbilligung der Mittel des Protests deutlich zu machen.

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Auch unter den Eltern rumort es. In einem Schreiben, das der NWZ  vorliegt, nimmt der Schulelternrat gegenüber Eltern, Lehrern und Schülern Stellung zur Entscheidung des Personalrats. „Dieses Verhalten ist nicht hinnehmbar und wir verurteilen es aufs Schärfste“, heißt es in dem Brief. Man sei besorgt um die Qualität der Ausbildung. Weiter schreibt der Schulelternrat, dass „die Kontinuität der gemeinsamen Arbeit an dem großen Projekt ,Erziehungspartnerschaft’ empfindlich gestört worden“ sei und die Schule „schweren Flurschaden erlitten“ habe.

Kritik äußern die Elternvertreter auch bezüglich der Dialogbereitschaft des Personalrats. So sei der Elternrat beispielsweise entgegen den Absprachen nicht am Pressegespräch zur Protestaktion „Schwarzer Freitag“ beteiligt worden. Dort seien „minderjährige Schüler für die Interessen der Lehrer instrumentalisiert“ worden. Die Lehrer würden Kinder nun in „symbolische Geiselhaft“ nehmen.

Die Vorsitzende des Schulelternrats, Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa, wollte sich am Mittwoch zu dem Schreiben nicht äußern. Für sie handle es sich um ein „schulinternes Problem“. Die Personalratsvorsitzende des Gymnasiums war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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