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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Ehemaligentreffen: Als ein Lehrer acht Klassen unterrichtete

23.10.2017

Grüppenbühren Die Erinnerungen sind auch nach 70 und mehr Jahren noch wach: an den Lehrer Meyer, der mit dem Rohrstock auf die Handflächen schlug, aber jedes zweite Mal vorbeihaute, oder an Schulleiter Hugo Roesky, für den die Kinder die Gerte, mit der er sie bestrafen wollte, noch selbst auf dem Schulhof schneiden mussten.

Nein, es gab gewiss nicht ständig Schläge in der damaligen Volksschule Grüppenbühren – aber seinerzeit gehörten sie eben zum Schulalltag. „Und meistens traf es ja die anderen“, schmunzelt Heinz-Dieter Schütte. Der Hollener hat das diesjährige Ehemaligentreffen der Jahrgänge 1931 bis 1938 organisiert, zu dem sich mehr als 50 Frauen und Männer am Sonntag im Gasthof „Zur Linde“ in Grüppenbühren trafen. Neben den früheren Volksschülern waren auch wieder die Ehepartner dabei. Selbst die Frauen oder Männern von einstigen Mitschülern, die mittlerweile verstorben sind, kommen jedes Mal gern zum Wiedersehen.

Seit 1987 treffen sich die einstigen Klassenkameraden regelmäßig, zuletzt alle zwei Jahre. Heinz Ramke, heute in Bremen zuhause, war damals der Initiator, er war auch jetzt mit seiner Frau Almuth wieder dabei. Gern wäre auch Ursula Struck (geb. Maisenbacher) gekommen – sie ist in Venezuela zuhause und damit die am entferntesten wohnende Mitschülerin. Diesmal konnte sie es nicht möglich machen. Aber aus Herne und Braunschweig hatten einstige Grüppenbührener den Weg in die alte Heimat auf sich genommen.

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Auch wenn sie unterschiedlichen Jahrgängen angehören, haben sich die schulischen Erfahrungen bei vielen Ehemaligen überschnitten. Die acht Klassen wurden damals in nur zwei Räumen unterrichtet – „manchmal von nur einem Lehrer, der in der offenen Doppeltür zwischen den Klassenräumen stand“, erzählt Heinz-Dieter Schütte.

Eine Lehrerin, Frau Rykena, war 1987 beim ersten Wiedersehen noch dabei. Inzwischen sind sie alle verstorben, wie auch schon manche Mitschüler von früher. Die Schule selbst existiert auch nicht mehr, sie wurde Anfang der 70er Jahre geschlossen. Aber das Gebäude steht noch, beim Verlassen des Gasthofs am Sonntag hatten die einstigen Volksschüler es im Blick. Heute ist dort der Kindergarten Hummelburg untergebracht.

Es hat sich viel verändert in 70 Jahren: Davon überzeugten sich die Teilnehmer des Treffens auch bei einer anschließenden Busfahrt, die von Altbürgermeister Gerold Sprung begleitet wurde. Bei der Rundtour durch den Norden der Gemeinde beschrieb er die Entwicklungen und Besonderheiten der vergangenen Jahrzehnte. Hinterher gab’s noch eine Kaffeetafel, dann war das Treffen vorbei. In zwei Jahren soll das nächste Wiedersehen stattfinden.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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