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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Grundschule erhält mehr Platz

23.06.2016

Streekermoor Viele Jahre hat die Grundschule in Streekermoor bezogen auf die zur Verfügung stehenden Räume „am Limit“ gearbeitet. Das soll künftig anders werden. Der Gemeinderat hat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, das alte Schulgebäude zu erweitern.

Innerhalb eines Jahres sollen ein vollwertiger Klassenraum, ein behindertengerechtes WC und ein Abstellraum entstehen. Die Aula wächst um 25 m². Der von Hochbauingenieur Tim Bruns, Mitarbeiter im Rathaus, erstellte Entwurf sieht einen Anbau im Südwesten des alten Schulgebäudes vor. Kosten wird die Erweiterung voraussichtlich knapp 350 000 Euro. Darin enthalten sind eine Vollausstattung mit Tischen, Stühlen, Whiteboard und auch das Gestalten der Außenanlagen.

Alte Lösung verworfen

Die Raumknappheit ist am Außenstandort der Grundschule Sandkrug in Streekermoor kein neues Phänomen. Sie war beispielsweise im Dezember 2014 das Thema einer Ausschusssitzung. Der damalige Schulleiter Ufke Janssen schlug seinerzeit laut Protokoll als Lösung eine Aufteilung der Schüler auf die beiden Standorte Sandkrug und Streekermoor vor. Alternativ sei auch an ein Unterrichten von mehr Schülern durch zwei Lehrkräfte in einem großen Klassenraum zu denken. Schulleitung und Gemeinde waren sich 2014 einig, dass für den kommenden geburtenstarken Jahrgang eine Containerlösung für mehrere Jahre (46 000 Euro) die denkbar schlechteste Lösung wäre.

Mittlerweile gibt es mit Jan Glander nicht nur einen neuen verantwortlichen Schulleiter an der Grundschule Sandkrug mit Außenstandort Streekermoor, sondern wird die maximale Schülerzahl von 26 Kindern pro Klasse im kommenden Schuljahr tatsächlich überschritten. Dies war Thema eines außerplanmäßigen Elternabends der Klasse 1s, an dem Bürgermeister Christian Pundt, Hauptamtsleiter Tobias Hunger, Schulleiter Jan Glander, der 1. Schulelternratsvorsitzende Thomas Rekitt und betroffene Eltern zusammenkamen.

Das Ergebnis: die alten angedachten Kompromisslösungen sind vom Tisch, stattdessen soll nun doch eine nachhaltige Lösung in Form eines Anbaus her, der dauerhaft Platz für eine zusätzliche Klasse bietet und damit auch künftig schwer kalkulierbare Schülerzugänge durch Zuzüge abfedert. Bis der Anbau fertig ist, soll der derzeitige Klassenraum der 1s während der Sommerferien mittels einer Trennwand in zwei Unterrichtsräume geteilt werden.

„Alle Beteiligten des Elternabends akzeptieren die Vorschläge des Bürgermeisters und wünschen sich eine schnellstmögliche Umsetzung des Anbaus, damit die Dauer der Einschränkungen so kurz wie möglich gehalten wird“, fasst Schulelternratsvorsitzender Rekitt das Ergebnis zusammen. Uneinig ist man sich nur im Blick auf die Vergangenheit. Waren es „Versäumnisse des Schulträgers“ oder hat sich die Verwaltung verständlicherweise auf die Einschätzung der damaligen Schulleitung verlassen?

Im Endeffekt haben Verwaltung und Gemeinderat ein Lob verdient: Innerhalb weniger Tage wurde ein Vorentwurf für den Anbau entwickelt, auf einer Sondersitzung des Verwaltungsausschusses den Fraktionen vorgestellt und anschließend einstimmig im Rat das weitere Vorgehen verabredet. Selbst die Finanzierung soll laut Bürgermeister durch Gewerbesteuereinnahmen schon gesichert sein.

Parteien einig

Die Parteien sind sich jedenfalls einig: „Die Gemeinde hat gut und schnell reagiert“ (Thomas Schulze, CDU), „Die Schule krankte schon immer an Platznot, unsere Fraktion unterstützt die Erweiterung“ (Siegfried Dose, SPD), „Die Eltern haben klasse Ideen eingebracht, ein Lob für die schnelle Reaktion der Verwaltung“ (Niels-Christian Heins, FDP), „Streekermoor ist eine gleichberechtigte Schule, packen wir’s an“ (Michael Stegmann, Bürgerfrische) und „Die Planung in der Verwaltung hilft Geld sparen“ (Helmut Rücker, Grüne).

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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