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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Grundschule Jägerstraße ist mustergültig

09.02.2013

Hude Die Grundschule Jägerstraße ist mustergültig: Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) hat die Huder Schule für ein Pilotprojekt ausgewählt. Sie zählt zu den landesweit 20 Schulen aller Schulformen, an denen das Kultusministerium das neue Verfahren der Schulinspektion erproben will. Für die kommende Woche haben sich dazu ab Montag vier Inspektoren angekündigt, die die Unterrichtsqualität in den Mittelpunkt ihrer Bewertung stellen wollen. „Wir sehen dem Besuch mit viel Zuversicht entgegen“, sagt die kommissarische Schulleiterin Ilona Schütte.

Die Grundschule Jägerstraße gehörte im Jahr 2007 mit zu den ersten im Rahmen der Schulinspektion überprüften Bildungsstätten. Dabei schnitt sie sehr gut ab, eine Nachinspektion war nicht nötig. Damit erfüllte sie wesentliche Kriterien für die Aufnahme in den Pool möglicher Testschulen, die über das gesamte Bundesland verteilt sind. Die endgültige Auswahl erfolgte nach dem Zufallsprinzip – und das relativ kurzfristig. Das erste Schreiben aus dem NLQ war erst am 18. Dezember vorigen Jahres eingegangen mit der Ankündigung, die Schule im März überprüfen zu wollen. Im neuen Jahr wurde der Starttermin dann auf den 11. Februar vorgezogen.

Dank der guten Zusammenarbeit im Kollegium sei das aber kein Problem gewesen, freut sich Ilona Schütte. Man habe sich gut vorbereitet und einige Kleinigkeiten optimiert. 2009 hatte die Schule mit Blick auf den Ganztagsbereich ihr pädagogisches Konzept überarbeitet. Seit der Inspektion in 2007 wurden von der Gemeinde rund 710 000 Euro in Umbaumaßnahmen und Modernisierungen investiert. „Wir sind der Meinung, unsere Schule kann sich sehen lassen – nicht nur eine Woche lang, sondern das ganze Schuljahr über“, sagt die Schulleiterin selbstbewusst. Man werde sich nicht verstellen, sondern der Schulinspektion einen authentischen Einblick in den Schulalltag gewähren.

Neu im Verfahren ist, dass jede Schule künftig im Vorfeld der Inspektion selber eine Einschätzung ihrer Arbeit abgeben muss. Ob sich das mit den Eindrücken der Inspektoren deckt, soll die Grundschule Jägerstraße bis Donnerstag nächster Woche erfahren. Es wird dazu Unterrichtsbesuche sowie Gesprächsrunden mit Eltern, Lehrkräften und Schulleitung geben. Das Inspektionsteam will unter anderem untersuchen, wie die Umsetzung von Lehrplänen funktioniert, wie Vorgaben zur Entwicklung eines Gewaltpräventionskonzeptes umgesetzt werden oder wie der Englischunterricht organisiert wird, nennt die Pressesprecherin des Kultusministeriums, Corinna Fischer, Beispiele. Aus Sicht von Ilona Schütte sollen die Schulen im neuen Verfahren künftig weniger „bewertet“ werden. Sie erwartet, dass die Inspektoren den Schulen mehr als Berater auf partnerschaftlicher Ebene begegnen werden.

Die Ergebnisse der Pilotphase sollen in das Feinkonzept des neuen Verfahrens zur Schulinspektion einfließen. Der noch amtierende Kultusminister Bernd Althusmann ging im Dezember bei der Vorstellung des Verfahrens von einer „mehrjährigen Runde“ aus, in der eine umfangreiche Datenbasis gewonnen werden soll.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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