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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

BILDUNG: Gymnasiasten auf den Spuren der Energiewirtschaft

12.11.2009

WILDESHAUSEN /EMSTEK „Wie kann die Schule ihren Energieverbrauch senken?“, „Wie projektiert man eine Fotovoltaikanlage?“, „Ist der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes sinnvoll?“, „Welche Haustechnik ist zukunftsweisend?“: Diesen und weiteren Fragen sind 18 Schüler an vier Tagen bei der 3. EWE-Schülerakademie Energiewirtschaft nachgegangen.

Die EWE-Schülerakademie ist aus einer Initiative des Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Brinker entstanden. Sie soll Abiturienten zur Ausbildung und zum Studium in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) ermutigen.

Jeweils sechs Jugendliche vom Gymnasium Wildeshausen, der Berufsbildenden Schule Technik Cloppenburg und dem Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg sowie deren Lehrer Karsten Sudholz, Ulrich Hemker und Andre Braun nutzten im EWE-Zentrum Zukunft auf dem Gelände des Ecoparks Drantum die Chance, tief in die Materie Energiewirtschaft einzudringen. Dabei standen ihnen Experten und Referenten des Energieversorgers zur Seite.

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Jeweils zwei Schüler jeder Schule bildeten eine Gruppe. Die drei „gemischten Expertengruppen“ besuchten eine Biogasanlage in Werlte, die Katholische Akademie in Stapelfeld, ein Blockheizkraftwerk und das EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie in Oldenburg. Ebenso konnten sie in der Vision Wohnen im Zentrum Zukunft modernste Energie- und Haustechnik erleben.

In Anlehnung an die „Formel E³“ (Energieeinsparung, -effizienz und Erneuerbare Energie) gingen sie dabei unterschiedlichen Fragestellungen mit hohem praktischen Wert nach. Zum Abschluss galt es, die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen zusammenzustellen, und sie mit Hilfe moderner Technik vorzustellen. Die Gymnasiasten Daniel Edzards, David Fiedler, Alina Pöperny, Lukas Sanner, Patrick Scherer und Berit Selzer meisterten diese Aufgabe mit Bravour. Damit sei das Ziel, Abiturienten für energiewirtschaftliche Themen zu begeistern, erreicht, sagte Daniela Günther (EWE).

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