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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

PROJEKTAGE: Gymnasiasten präsentieren Vielfalt der Schule

18.07.2007

GANDERKESEE Sandy ziert sich noch ein wenig. Vor der Jury würde sie ja noch jonglieren. Aber vor der Presse? Selbst lautstarke Anfeuerungsrufe ihrer Mitschüler können sie nicht umstimmen. Saidy und Pia lassen sich zwar auch bitten, geben dann aber doch ein Lied von Silbermond zum Besten. Und das ziemlich überzeugend, wie die Jury befindet: 38 von 40 möglichen Punkten heimsen die beiden Gymnasiastinnen ein.

Die Castingshow ist nur eines von vielen Projekten, mit denen sich das Gymnasium Ganderkesee an diesem Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert. Ob Tanz- oder Musikvorführungen, Präsentationen physikalischer Experimente oder Kunstauktion – unter dem Motto „Wir für uns – hier und jetzt“ zeigen sich die Gymnasiasten äußerst kreativ. Aber auch weit über den Tellerrand hinaus blicken sie. Mit dem „Café Konzept“ und der Aktion „Deine Stimme gegen Armut“ trugen sie Unterstützung und Geld für ein Hilfsprojekt in Afrika zusammen. Was genau das sein wird, werde noch gemeinsam entschieden, erklärt der stellvertretende Schulleiter Heiko Anthonsen. So sei eine Patenschaft ebenso denkbar wie die Unterstützung eines Brunnenbaus. Dass die Aktion aber „ein erster Schritt des sozialen Engagements der Schule“ sei, stehe fest, ergänzt Schulleiterin Dr. Renate Richter.

Primär sei Ziel der diesjährigen Projekttage aber, „uns mit uns selbst zu beschäftigen“, so Richter. So hätten viele Schüler mit Farbe und Pinsel die unbefriedigende räumliche Situation verbessert, andere hätten Schulhofspiele entwickelt. Aber auch das Projekt „Spurensuche“, in dem die Geschichte des Gymnasiums aufgearbeitet wurde, sei „ein Schritt zum eigenen Selbstverständnis“.

Aber auch der Verkehr wird thematisiert. Der sei ein „ernsthaftes Problem“, meint Tim Pollmann. Mit 20 weiteren Schülern der 6. und 7. Klassen hat er ein Konzept erarbeitet – und „der Schulleitung übergeben“, wie Jan Lintelmann ergänzt. So könnte eine Schranke an der Zufahrt zum Lehrerparkplatz die „Mamataxen“ fernhalten, die regelmäßig für gefährliche Situationen sorgten. In Verbindung mit einer Einbahnstraßenregelung der Kantstraße würde der Verkehr fließen, gefährliche Wendemanöver aber ausgeschlossen. Und schließlich, so meinen die Schüler, könnten Schülerlotsen auf dem Busplatz für mehr Sicherheit sorgen.

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