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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

„Handelsschule hat die Region gestärkt“

28.09.2016

Wildeshausen „50 Jahre Handelsschule! Hier beginnen Karrieren.“ Dieser Slogan steht auf dem Banner, das am Dienstagnachmittag anlässlich des Jubiläums vor den Berufsbildenden Schulen (BBS) an der Feldstraße in Wildeshausen aufgestellt worden ist. Unter diesem Schlagwort sind fünf ehemalige Schüler der Handelsschule mit der Daumen-Hoch-Pose zu sehen: Johannes Lenzschau (Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Wildeshausen), Sophia Meyer (Absolventin der Fachoberschule), der Wildeshauser Bürgermeister Jens Kuraschinski, Cjana Cercur (Handelsschülerin 2015/2016) und Rita Wrobel (Handelsschülerin des ersten Jahrgangs 1966).

„Die Handelsschule hat sich in den 50 Jahren bewährt“, sagte BBS-Leiter Gerhard Albers während einer kleinen Feier. Die Handelsschule sei lange Zeit der tragende Kern der BBS gewesen. Die Handelsschule biete nach wie vor einen guten Start ins Berufsleben.

„Die Handelsschule hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder den äußeren Bedingungen angepasste“, meinte Albers. Heute heißt die Handelsschule offiziell Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft und hat zwei Schwerpunkte: Bürodienstleistung und Handel. Inzwischen hätten die Fachoberschulen und das Berufliche Gymnasium der Handelsschule etwas den Rang abgelaufen, so Albers.

An einer positiven Entwicklung der Bildung auf dem Lande trage die Handelsschule einen großen Anteil. Sie habe für eine Durchlässigkeit des Bildungssystems gesorgt, weil sie vielen Volksschülern den Weg zur mittleren Reife geebnet und damit neue Chancen eröffnet habe. Albers: „Die Handelsschule hat die Region gestärkt. Sie ist ein wichtiger Teil der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Lande gewesen.“

Das unterstrich auch Bürgermeister Jens Kuraschinski. Wildeshausen könne als Mittelzentrum froh sein, die BBS in der Stadt zu haben.

Wie es mit der Handelsschule los ging, erzählte Wilfried Bonke (88), der die BBS von 1962 bis 1988 leitete. 1962 zog die BBS von der Huntestraße in den Neubau an der Feldstraße um. „Die Hauptschüler, die damals zur Handelsschule wollten, mussten nach Delmenhorst oder Lohne fahren. Deshalb habe ich dem damaligen Bürgermeister den Vorschlag gemacht, auch in Wildeshausen eine Handelsschule einzurichten. Bonke wurde später selbst Bürgermeister.

Als Abteilungsleiter für die Handelsschule holte er Bernhard Hoyng nach Wildeshausen. Der 85-Jährige nahm am Dienstag auch an der Kaffeetafel teil und berichtete ebenfalls von der Entwicklung der Handelsschule.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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