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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Feriencamp: Drucken und brennen fürs Klima

11.10.2017

Harpstedt Die Modebranche weiß das. Über Monate oder auch Jahre mit denselben Pullovern, Hosen oder T-Shirts herumzulaufen, wird als langweilig empfunden. Etwas Neues muss her. Vielleicht sogar etwas, das andere nicht tragen? Kostengünstige Ideen hierfür will in dieser Woche das erste „Ferienklimacamp“ in der Delmeschule in Harpstedt liefern. Das Stichwort: „Upcyceln“, also gebrauchte Stoffe in neuwertige Produkte umwandeln.

FreiRaum – das ist nicht nur die Projektbezeichnung, sondern auch der Name eines kleinen, für die Projektdauer angemieteten Ladens im Haus Freistr. 1 in Harpstedt. Am Sonntag, 15. Oktober, 12 bis 16 Uhr, wird dieser Laden mit einem Straßenfest in der Freistraße eröffnet. Zum Rahmenprogramm zählt Musik von „Chucky Says“, es gibt Bratwürste vom Hof Knolle sowie Kürbissuppe. Auch werden die Ergebnisse des Workshops Siebdruck vorgestellt.

Zum Hintergrund: Seit dem 1. September läuft das 209 000-Euro-Projekt „FreiRaum Harpstedt“, das in zwei Jahren vielerlei Impulse in Richtung Klimaschutz geben will. Einer davon ist das Ferienklimacamp, gedacht für Kinder von sechs bis 13 Jahren. Hier sollen Kinder Spaß an Kreativität haben – und gleichzeitig an das Thema Klimaschutz herangeführt werden. Ursprünglich sollte das in drei Workshops passieren, von denen aber einer (Theaterspielen) mangels Resonanz dem Rotstift zum Opfer fiel.

Größer sei da schon das Interesse an den Workshops Siebdruck und Land Art gewesen, berichtete Organisatorin Ruth Große-Wilde. Bei beiden Angeboten haben Künstler die Leitung übernommen.

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Im Workshop Siebdruck ist das die Textilkünstlerin und Kunstpädagogin Frauke Schußmann, Bremen, die von Tarik Blocksdorff unterstützt wird. Das Konzept: T-Shirts und Taschen, Handtücher oder Hosen sollen mit eigenen Motiven aufgewertet werden. Zeichnungen von Einhörnern hatte zum Beispiel die elfjährige Elisa aus Harpstedt zu Papier gebracht – drucken wolle sie die „vielleicht auf meinen Kopfkissen-Bezug“. Andere Motive seien eher „für den Rücken“ gedacht.

Mit dem Workshop wolle das Ferienklimacamp beitragen, „die Konsumschleife zu unterbrechen“, erklärte Ruth Große-Wilde – „nicht mit dem Zeigefinger“, wie sie ergänzte.

Ein paar Räume weiter zeigten Felix Dreesen, freier Künstler aus Bremen, und Matthias Rasquin, wie Zweige, kleine Beeren oder Stiefelsohlen in Tonplatten gedrückt und damit zum Kunstwerk werden können. In einem selbst zu bauenden Brennofen sollen die Unikate gehärtet werden. Auch hier steht das Thema Klimaschutz Pate: Diskutiert wird, in welchem Zeitraum ein Zweig oder eine Beere vergeht – und wie lange das beim Stiefel dauert.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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