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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Klassentreffen: „Das waren kernige Typen“

22.09.2017

Harpstedt „Das waren kernige Typen.“ Mit sichtlichem Vergnügen erinnerte sich Rolf Rohlfs an die Männer, die Anfang der 1960er Jahre an der Landwirtschaftsschule Bassum unterrichteten. „Die waren nicht einfach nur Lehrer. Sie fühlten sich verantwortlich für die Landschaft.“ Dass das Eindruck hinterließ, war am Donnerstagnachmittag im Hotel Zur Wasserburg in Harpstedt spürbar: 16 ehemalige Schüler des Abschlussjahrgangs 1961 kamen zum Klassentreffen zusammen und plauderten im wahrsten Sinne des Wortes „aus der Schule“.

Dass der Lernstoff damals ein anderer war als heute, liege auf der Hand, sagte Manfred Thöle aus Horstedt, der das Treffen organisiert hatte. „Damals wurde noch mit Pferden gepflügt und mit dem Selbstbinder gemäht.“

Doch viele „Merksätze“, die die Lehrer in den zwei Winterhalbjahren vermittelten, hätten bleibende Gültigkeit, ist Rolf Rohlfs überzeugt. Zu jeder Stunde habe es geheißen: „merken“. Und wer das tat, der sei präpariert gewesen für die nächste Prüfung – und eigentlich auch fürs Leben.

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Ein Beispiel? Rohlfs erinnerte an Dr. Fritz Mundt, der auch Leiter der Schule gewesen sei. „Der Mann hatte Visionen.“ Mundt habe den Zuckerrübenanbau propagiert und einen Verband der Zuckeranbauer initiiert. Gleichzeitig habe er die Fähigkeit besessen, Wissen in einfachen und verständlichen Worten zu transportieren. Und: „Singen“ habe in seinem Unterricht eine große Rolle gespielt – denn Mundt sei überzeugt gewesen, dass Gesang beim Wissenstransport quasi Türöffner sei und die Aufnahmefähigkeit steigere. Rohlfs: „Wir haben richtig schön gesungen. Es hat Spaß gemacht.“

Insgesamt, so sagte Manfred Thöle, hatten 34 Schüler zum Abschlussjahrgang 1961 gehört. Ein erstes Wiedersehen hatte 1991 bei Freye in Osterbinde stattgefunden. 2011, zum „50-Jährigen“, schauten sich die Ehemaligen bei einer von Horst Heuer organisierten Tour in der Lüneburger Heide um.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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