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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Hauptschule braucht noch etwas Geduld

15.10.2016

Wildeshausen Wenn am kommenden Montag wieder die Schule beginnt, werden die Schüler und Lehrer der Hauptschule Wildeshausen den südlichen Gebäudetrakt weiter als Baustelle vorfinden. „Wir wollten eigentlich mit Ende der Herbstferien fertig sein“, sagt der städtische Pressesprecher Hans Ufferfilge, der auch für die Schulen zuständig ist. Grund für die Verzögerung sei die lange Lieferzeit der Aluprofile für die Fensterfronten gewesen. „Ende Oktober kann die Hauptschule die Räume aber nutzen“, so Ufferfilge.

Zum einen sind im Erdgeschoss Räume saniert worden – neue Akustikdecke, neue Alu-Glas-Fassade, neuer Fußboden, neuer Anstrich – zum anderen wurde dieser Trakt um eine Etage aufgestockt. So darf sich die Hauptschule über zusätzlich 160 Quadratmeter freuen.

„Dort entstehen drei Gruppenräume, die aufgrund ihrer Größe von 70, 60 und 30 Quadratmetern bei Bedarf auch als Klassenzimmer genutzt werden können“, erklärt Ufferfilge. Die neuen Räume werden die ersten in der Hauptschule sein, die mit sogenannten Smartboards (digitalen Tafeln) ausgestattet werden. Die Gruppenräume sind unter anderem für Sprachförderung und differenzierten Unterricht abseits des Regelunterrichts vorgesehen.

Seit Jahren ist zwar immer wieder die Rede davon, dass die Schülerzahl an der Hauptschule sinkt. Doch sie ist inzwischen seit etwa zehn Jahren mit rund 300 Schülern stabil. Durch Inklusion, Zuzug von Migranten und jetzt auch die Flüchtlinge werden es sicherlich nicht weniger Kinder und Jugendliche.

Rund 60 Schüler ohne Deutschkenntnisse werden momentan an der Hauptschule unterrichtet. 34 sind Mädchen und Jungen von EU-Ausländern aus Osteuropa, 26 sind Kinder von Kriegsflüchtlingen.

960 000 Euro investiert die Stadt in die Sanierung der Hauptschule, die aus Kostengründen immer wieder vom Stadtrat verschoben wurde. Das Geld muss die Stadt aber nicht alleine aufbringen. „Wir haben aus dem niedersächsischen Kommunalinvestitionsgesetz 241 000 Euro erhalten“, so Ufferfilge.

Gebaut worden war das heutige Hauptschul-Gebäude 1969 für die Realschule. 2004, als die Orientierungsstufe aufgelöst wurde, zog die Realschule an die Sankt-Peter-Straße um. Die Hauptschule wechselte aus dem Gebäude des Gymnasiums ins Nachbargebäude, ihren heutigen Standort an der Humboldt-straße.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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