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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Grundschule: Herz schlägt für Lehrerberuf

22.01.2014

Hude Es ist 9 Uhr an diesem Dienstagmorgen, und während es draußen nur allmählich hell wird, herrscht im Klassenzimmer der 1b in der Grundschule Jägerstraße schon reges Treiben. An drei Tischen sitzen 20 Schülerinnen und Schüler mit bunten Federmappen und Arbeitsheften ausgestattet und warten auf den Beginn der Unterrichtsstunde. Auf dem Stundenplan steht Deutsch mit Klassenlehrerin Annika Feßner.

Nachdem die 35-Jährige Fotos vom Ausflug zu einem gesunden Frühstück im Umweltzentrum in Hollen an die Grundschüler verteilt hat, verkündet sie die Aufgabe: „Klebt bitte eure Fotos auf und versucht mal dazuzuschreiben, was ihr da genau gemacht habt.“ Gesagt, getan.

Fleißig bilden die Abc-Schützen Worte und präsentieren diese ihrer Lehrerin. Lob dafür gibt es reichlich. „Das ist auch wichtig“, so Feßner.

Premiere als Lehrerin

Diese Klasse sei ihre erste eigene, sagt die Klassenlehrerin. Seit Mai 2013 unterrichtet sie an der Huder Grundschule. Im August übernahm sie die 1b. Ihr Referendariat absolvierte die gebürtige Oldenburgerin an der Grundschule in Wüsting.

„Man wächst in die Rolle des Lehrerdaseins hinein“, sagt sie und ergänzt, dass sie mit ihren Schülern zufrieden sei. Beim Unterrichten lege sie viel Wert auf eine offene Arbeitsweise. Dabei sei ihr aufgefallen, dass es funktioniert, wenn man Kindern einen Rahmen vorgibt, sagt Feßner. „Und ich orientiere mich an den Kindern.“ Schließlich werden diese mit unterschiedlichen Entwicklungsniveaus eingeschult. „Ich möchte sie da abholen, wo sie stehen“, so die Lehrerin.

Im Unterrichtskonzept nicht fehlen dürfen Rituale. So mahnt am Schluss der Stunde beispielsweise ein bestimmtes Musikstück zum Zusammenpacken der Unterrichtsutensilien. Ein leichter Schlag in eine Klangschale fordert zudem zum Stillsein auf. Und es scheint zu funktionieren. In dieser Deutschstunde ertönt der Klang nur zweimal.

Immer wieder spricht Feßner einzelne Schüler an, gibt Hilfestellung und erklärt geduldig. Selbstständiges arbeiten sei ihr dabei wichtig. „Ich möchte meine Schülerinnen und Schüler zur Selbstständigkeit erziehen“, sagt Feßner.

Selbstständigkeit fördern

Arbeit nimmt sich die junge Lehrerin auch am Wochenende mit nach Hause, überprüft die Fortschritte und markiert Fehler. „Mir ist es wichtig, dass die Schüler Fehler danach selbst berichtigen.“ Und die Selbstständigkeit fördere dies allemal.

Das Unterrichten der Grundschüler bereite ihr viel Freude, sagt Feßner abschließend. „Und ich kann mich dabei auch ausprobieren.“

Christine Henze Volontärin / NWZ-Redaktion
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