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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Hier beginnt der Weg zurück in die Arbeit

03.06.2017

Sandkrug Seit einigen Monaten wurde eine Halle an der Bümmersteder Straße in Sandkrug umgestaltet. Nun konnte Richtfest gefeiert werden. Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) hatte die Halle einer ehemaligen Kfz-Werkstatt gekauft, um dort ihre Werkstätten für Empfänger sozialer Leistungen unterzubringen.

„Wir bieten Arbeitsgelegenheiten für die Kunden des Jobcenters Sandkrug an, 35 Teilnehmer arbeiten hier sechs Stunden täglich“, erklärt Projektleiter Frank Gertje. In den Werkstätten nahe dem Raiffeisenmarkt werden unter anderem Fahrräder aufbereitet, Metall verarbeitet und Kleidung gesammelt und sortiert. Diese werden dann an die Malteser Weißrussland-Hilfe und an Empfänger sozialer Leistungen in der Gemeinde weitergegeben. In der neuen Halle soll sogar ein Kleiderladen entstehen, wo die Arbeitssuchenden günstig einkaufen können.

Seit 2011 besteht das Projekt und kommt so gut an, dass die derzeitigen Räumlichkeiten zu klein geworden sind. „Im Oktober soll alles fertig sein, wir haben die Halle komplett nach unseren Vorstellungen gestaltet“, erklärt Gertje.

Bei einem Rundgang zeigt Metallwerkstatt-Leiter Thomas Ludwig die verschiedenen Räume. „Die Wände haben wir alle selber errichtet und auch so stabil gebaut, dass noch eine zweite Etage eingerichtet werden konnte“, sagt Ludwig. Ein Fundus von Ersatzteilen für Fahrräder ist ebenfalls bereits vorhanden. Ludwig: „Wir sind wie eine kleine Firma.“

Finanziert wird das Projekt vom Landkreis Oldenburg, vermittelt werden die Teilnehmer vom Jobcenter Sandkrug: „Ziel ist es, die Arbeitskraft zu erhalten und eine Übergangssituation zu schaffen“, erklärt Peter Thon, Teamleiter des Jobcenters Sandkrug. Grundlage für die Teilnahme sei, dass ein Arbeitssuchender derzeit Probleme habe Arbeit zu bekommen – beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen.

„Die Arbeitssuchenden kommen dann hierhin, können sich ausprobieren und dabei ihre Stärken und Schwächen kennenlernen“, sagt Thon. Zugute komme ihnen dabei die sozialpädagogische Begleitung und die fachmännische Anleitung durch Ludwig Gertje, aber auch Siegfried Meyer (Holzwerkstatt) und Inge Wübbeler (Textilbereich). Auch die soziale Gemeinschaft durch die Gruppe wirke sich positiv aus, die Arbeitssuchenden lernen so das Arbeitsleben kennen.

Mindestens ein Jahr lang arbeiten die Teilnehmer in der Werkstatt, es sei denn, sie finden eine reguläre Arbeitsstelle. „Unsere Warteliste ist sehr lang“, berichtet Fallmanagerin Anke Helmers vom Jobcenter. Auch viele Ehemalige, die mittlerweile Arbeit gefunden haben, kommen regelmäßig zu Besuch.

Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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