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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Klimaschutz: RUZ Hollen holt Eltern mit ins Boot

24.08.2018

Hollen /Landkreis Für Katja Wessolowski und Katharina Witte vom Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen ist es eine Premiere: Zum ersten Mal bieten sie – und das RUZ im allgemeinen – ein Projekt rein für Erwachsene an. „NaKita“, kurz für „Nachbarschaftszentrum Kita – Eltern machen Klimaschutz“, heißt die neueste Idee aus Hollen. Eine Idee, die beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit so großen Anklang fand, dass das Bundesministerium 116 000 Euro Förderung (93 Prozent der Gesamtkosten) bereitstellte.

Neues RUZ-Projekt: Eltern als Klimaschützer

Sieben Kindergärten nehmen an dem Projekt „NaKita“ teil.

Aus der Gemeinde Ganderkesee sind die Kindertagesstätten in Hoykenkamp, Rethorn, Bergedorf, Ganderkesee (Kleine Wolke), Falkenburg und Schierbrok mit dabei.

Aus dem Landkreis kommt noch der Kindergarten „Filibuster“ in Brettorf hinzu. Alle Einrichtungen haben schon beim Energiespar-Projekt des RUZ mitgemacht.

Das Projekt wird noch bis September 2019 gefördert. Im Anschluss sollen Klima AGs an den Kindergärten die angefangenen Projekte fortführen und weiterentwickeln. Wie viele Projekte jede Kita umsetzt, liegt im Ermessen der Eltern.

„Das ist schon eine außergewöhnlich hohe Förderquote“, sagte Marina Becker-Kückens, Leiterin des Umweltzentrums, bei der Projektvorstellung. Die Förderung würden nur „wirklich neue und innovative“ Projekte erhalten. Also hat sich das Umweltzentrum wohl – erneut – als Pionier hervorgetan.

„Wir wollen die teilnehmenden Kindergärten als Zentren aufbauen, in denen sich interessierte Eltern über Klimaschutz informieren können“, so Projektleiterin Katja Wessolowski. Aber damit nicht genug: Die Eltern sollen selbst Ideen entwickeln und umsetzen, um das Klima zu schützen und die Kindergärten ihrer Kinder nachhaltiger zu gestalten.

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Insgesamt sieben Kindertagesstätten aus Ganderkesee und Dötlingen (siehe Infobox) sind dabei, alles erfahrene Partner des Umweltzentrums. An insgesamt bis zu neun Elternabenden pro Einrichtung, an denen in der Regel acht bis zwölf Elternpaare teilnehmen, agieren Wessolowski und Projektmitarbeiterin Katharina Witte als Moderator und Katalysator für die Ideen der Eltern. „Wir haben nichts vorgegeben, sondern reagieren nur auf das, was sich die Eltern wünschen“, so Witte. So solle bei den Erwachsenen eine stärkere Bindung zu den Projekten erreicht werden. „Und das funktioniert wunderbar“, sind sich die Kindergartenleiterinnen Birgit Geerken (Hoykenkamp) und Gudrun Löhlein (Brettorf) einig.

Was für Ideen schon entwickelt wurden, ist ganz unterschiedlich. So sollen in der Hoykenkamper Kita „Schatzinsel“ ein großes Insektenhotel und der Kräutergarten reaktiviert werden, in der Kita „Filibuster“ in Brettorf ist hingegen eine Bienenwiese auf dem Feld eines benachbarten Landwirts und ein Büchertausch-Schrank geplant. Für die Realisierung bekommt jede Kita 500 Euro aus den Fördermitteln.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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