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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Ausstellung In Hude: Damit Waisenkinder in Afrika eine Zukunft haben

06.11.2017

Hude Das Kinderhaus Frieda in Lomé und das entbehrungsreiche Leben der ländlichen Bevölkerung in dem kleinen afrikanischen Staat Togo stehen im Blickpunkt einer eindrucksvollen Fotoausstellung, die jetzt im Huder Rathaus zu sehen ist.

„Die Hilfe vor Ort ist die beste Hilfe“, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew zur Ausstellungseröffnung im Kreis von zahlreichen Gästen.

Das Waisenkinderhaus Frieda in Lomé entstand durch Initiative der Geschwister Wolfram G. Hartrampf und Bernarde Hartrampf-Yovogan sowie des Deutsch-Togoers Dosseh Dogbo und wird seit dem Jahr 2006 ausschließlich durch Spendengelder finanziert. Das Kinderhaus Frieda hat gerade auch in Hude und umzu viele Freunde, die es seit Jahren unterstützen.

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Dass die Hilfe auch dort ankommt, dafür sorgen die Mitglieder des Vereins Deutsch Afrikanische Zusammenarbeit (DAZ e. V.), die regelmäßig auf eigene Kosten nach Togo reisen. „Ich bin in der Regel alle zwei Jahre vor Ort“, so die Huderin Jutta Hartrampf.

Sie weiß aus eigener Anschauung, wie bitterarm die Menschen in den ländlichen Gebieten sind. In den vergangenen Jahren habe es schon einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung gegeben, aber bei den Menschen auf dem Lande sei nichts angekommen. Auch die politische Lage sei schwierig.

Die Bilder, die Jutta Hartrampf und weitere Mitglieder des Vereins auf ihren Reisen gemacht haben, sollen einen kleinen Eindruck vermitteln, natürlich auch über das Kinderhaus selbst.

Hans-Ulrich Hoss blendete noch einmal zurück auf die Anfänge. 2006 sei man mit zwölf Kindern gestartet, derzeit würden 30 Kinder unterstützt, wobei die ältesten mittlerweile 22 Jahre alt seien. Nun gehe es darum, „die großen Kinder in die Freiheit zu entlassen“ und ihnen über eine gute Ausbildung ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.

Hoss berichtete von der großen Wissbegierigkeit der Kinder, wenn man ihnen denn die Möglichkeit einer schulischen Bildung gebe.

Der Verein DAZ e. V. betreut laut Hoss nicht nur das Kinderhaus, sondern fördert auch Schulen auf den Dörfern, wenn die Dorfgemeinschaften sich verpflichten, die Kinder zur Schule zu schicken. Dann werden zum Beispiel auch Brunnen finanziert, damit die Kinder zur Schule gehen können anstatt Wasser holen zu müssen. Die Ausstellung kann bis zum 15. Dezember zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Außerdem ist der Kinderhauskalender – dieses Mal ein immerwährender Geburtstagskalender mit Fotos vom Leben in Togo – gegen eine Spende auch an der Information des Huder Rathauses ab sofort erhältlich.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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