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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Neue Technik macht Unterricht spannend

16.01.2018

Hude Neugierig begutachten die Erstklässler das neue weiße Gerät. Es sieht ganz anders aus, als der Overhead-Projektor, den sie aus dem Unterricht kennen. Schulleiterin Ilona Schütte legt einen Zuckerwürfel darunter. Die Mädchen und Jungen staunen, denn sie können auf der Projektion an der Wand sogar die einzelnen Kristalle erkennen.

Dokumentenkameras

Zwei Dokumentenkameras hat der Förderverein der Grundschule Jägerstraße nun für den Unterricht angeschafft. 3040 Euro hat der Verein aus den Elternspenden, Sponsorenläufen aus Caféteria-Verkäufen und ähnlichen Aktionen zusammengetragen, berichtet Vorsitzende Sandra Aichele. Ein Jahr lang hat sie sich darum bemüht, dass die Geräte endlich Einzug in den Unterricht finden.

Mit der Dokumentenkamera können iPad, Laptop und Beamer verbunden werden. Über den Beamer können alle Kinder im Klassenzimmer in Großaufnahme sehen, was sich unter der Kamera abspielt.

„Wir können darunter live etwas basteln und das wird dann an die Wand projiziert“, sagt Konrektorin Patricia Kollmann. Das was darunter liegt wird 1:1, sogar in Farbe, abgebildet. Außerdem haben die Lehrer und die Schüler mit diesem neuen Gerät die Möglichkeit, Bilder einzufrieren und sogar Filme abzuspielen.

Mit Hilfe des dazugehörigen Tablets können Arbeitsblätter an die Wand geworfen werden, die während des Unterrichts von den Kindern oder Lehrern ausgefüllt werden können.

Patricia Kollmann hat das neue Gerät bereits mit ihrer Klasse ausprobiert. „Die Kinder sind total begeistert. Es ist eine zusätzliche Motivation für sie“, schildert sie. Außerdem bündele der Einsatz der Technik die Aufmerksamkeit der Mädchen und Jungen.

Zudem schafft die neue Technik eine Verbindung zu den weiterführenden Schulen, an denen solche Dokumentenkameras bereits im Einsatz seien, berichten die Lehrerinnen.

Weitere solcher Kameras sollen in den nächsten Jahren angeschafft werden, sagt Schulleiterin Schütte. Neun Stück fehlen noch, damit jeder der elf Klassen ein eigenes Exemplar zur Verfügung steht. „Sie sind ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der Unterrichtsqualität“, sagt Ilona Schütte.

„Es ist dringend notwendig, dass wir an unserer Schule mit der Digitalisierung voran kommen“, sagt die Schulleiterin. Das Kollegium und sie bedauern es sehr, dass sie bereits seit August auf die bestellten Schüler-Laptops warten müssen.

Schüler-Laptops

Diese seien wichtig, da einige Kinder zu Hause keine Möglichkeit hätten, damit zu arbeiten. Außerdem gäbe es mittlerweile zahlreiche Lernprogramme am Computer. Beim Antolin-Programm könnten Schüler Fragen zu Büchern beantworten, die sie gelesen haben. Dies sei eine zusätzliche Motivation zum Lesen. Die Mathepiraten würden das Rechnen üben.

Außerdem hofft Ilona Schütte, dass die Kinder wieder mit Hilfe der Laptops eine Schülerzeitung erstellen. Neben den technischen Fertigkeiten wie der Arbeit am Laptop, dem Erstellen von Interviews und Umfragen würden sie dabei auch soziale Kompetenzen erwerben.

Aber bis dahin lernen die Schüler erstmal die neuen Dokumentenkameras kennen und können die vielen technischen Möglichkeiten erkunden.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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