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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Religion im Unterricht mit allen Sinnen begreifen

11.01.2018

Hude Mit einer kleinen Holzkrippe mit Maria, Josef, dem Jesus-Kind, Hirten und einem Engel können die Kinder an der Grundschule Jägerstraße in Hude nun spielerisch die Weihnachtsgeschichte kennen lernen.

Die Krippe und weitere Materialien für den Religionsunterricht hat das Kollegium an der Grundschule Jägerstraße nun angeschafft. Möglich war dies nur durch zwei großzügige Spenden. Wie in jedem Jahr erhielt die Grundschule die Kollekte des Einschulungsgottesdienstes. „Pastor Michael Lupas hat sich wieder dafür eingesetzt“, berichtet Schulleiterin Ilona Schütte.

Dazu kam in diesem Jahr noch eine Spende von einer ehemaligen Kollegin. Beides war für das Fach Religion angedacht. Für die rund 500 Euro haben die Lehrer verschiedene Medien angeschafft.

Künftig haben die Kinder zum Beispiel die Möglichkeit, einer CD mit „Bibelhits“, 100 Kinderliedern zum alten und neuen Testament, zu lauschen oder die Lieder mitzusingen. Außerdem wurde für die Mädchen und Jungen ein Buch mit Klanggeschichten gekauft. Diese könnten mit Musikinstrumenten dargestellt werden. „So gestalten wir Religion auch fächerübergreifend“, erzählt Konrektorin Patricia Kollmann. Sie ist eine der Lehrkräfte, die in den elf Klassen an der Schule mit den Mädchen und Jungen über den Glauben sprechen.

Religionsunterricht ist für die Lehrkräfte an der Grundschule Jägerstraße mehr als nur die bloße Lehre über den Glauben. „Das soziale Lernen tritt zunehmend in den Vordergrund“, sagt Kollmann. So könnten die Kinder beispielsweise mittels Karten lernen, welche Möglichkeiten sie haben, sich zu entschuldigen. Außerdem gebe es Karten, die Menschen mit Gefühlen zeigen. So wird der Blick für das Erkennen von Emotionen geschärft. „Das fällt einigen Grundschülern noch schwer“, weiß Patricia Kollmann.

Glücklich über die Spenden ist auch Schulleiterin Ilona Schütte. „Die Lehrmaterialien haben sich in den letzten Jahren positiv verändert. Sie sind kindgerechter geworden“, hat sie beobachtet. Daher sei sie dankbar für die jährliche Spende. „So können wir den Religionsunterricht abwechslungsreich gestalten“, sagt sie. Dies sei wichtig, da einige unterschiedliche Konfessionen an der Grundschule vertreten seien.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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