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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Hude droht Verlust der Sekundarstufe

27.05.2010

HUDE Die Bemühungen Huder Eltern, ihren Kindern den Besuch einer wohnortnahen Gesamtschule zu ermöglichen, erhalten einen Dämpfer aus dem Rathaus: Einen IGS-Standort in Bookholzberg – dafür plädieren die Gemeindeelternräte aus Hude und Ganderkesee gemeinsam – hält die Huder Gemeindeverwaltung für nicht vertretbar.

Die Verwaltung sieht in einer IGS in Bookholzberg bereits „mittelfristig eine sehr große Gefährdung“ für die Haupt- und Realschule Hude. Dies hätte für die Zukunft zur Folge, dass in der Gemeinde Ganderkesee neben dem Gymnasialangebot auch Haupt- und Realschule sowie eine IGS vorhanden wären, während sich in der Gemeinde Hude bei einer Schließung der Peter-Ustinov-Schule das Schulangebot lediglich auf den Primarbereich beschränken würde. „Das kann nach Auffassung der Verwaltung nicht Ziel der Diskussion einer IGS für den Bereich der Gemeinden Ganderkesee und Hude sein“, heißt es in der Beschlussvorlage für den Huder Schulausschuss, der am Montag, 31. Mai, ab 17 Uhr im Rathaus tagt.

Die Verwaltung leitet ihre Befürchtungen aus einer „hypothetischen Hochrechnung“ ab, in der die Schülerströme aus Huder und Ganderkeseer Grundschulen bei einem Übergang von Klasse 4 auf Klasse 5 prognostiziert werden. Würden 30 Prozent der Kinder zur IGS wechseln, könnte die für eine Gesamtschule erforderliche Mindestgröße von 130 Schülern pro Jahrgang nur in den ersten Jahren erreicht werden. Bereits im Schuljahr 2015/2016 würde diese Zahl laut Prognose der Verwaltung unterschritten werden.

Das bedeutet, dass das tatsächliche Interesse an einer IGS wesentlich größer sein müsste, um diese Schulform lebensfähig zu halten. So müssten sich für das Schuljahr 2023/2024 bereits 45 bis 50 Prozent aller neuen Fünftklässler für die IGS entscheiden. Diese stärkere Inanspruchnahme werde zu Lasten der drei übrigen Schulformen gehen und die Problematik der ohnehin sinkenden Schülerzahlen verschärfen, warnt die Verwaltung.

Als IGS-Standort kommt daher aus Sicht der Gemeindeverwaltung grundsätzlich nur Hude in Frage – diesen Beschlussvorschlag unterbreitet Bürgermeister Axel Jahnz seinem Schulausschuss. Dies würde dazu führen, in der Klostergemeinde den Sekundarbereich I und II zu erhalten, während in der Gemeinde Ganderkesee neben dem gymnasialen Angebot zumindest eine der beiden Haupt- und Realschulen (Ganderkesee oder Bookholzberg) gesichert sei.

Um Huder Schülern schon bald einen IGS-Zugang zu gewähren, soll der Landkreis Oldenburg gebeten werden, den Schuleinzugsbereich der neuen IGS Wardenburg „kurzfristig“ auszuweiten.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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