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Einweihung In Der Grundschule Hude-Süd: So schön sind die neuen Räume geworden

27.10.2017

Hude Von einem Ergebnis, „das sich durchaus sehen lassen kann“, sprach Bürgermeister Holger Lebedinzew, als am Donnerstag die neu gestalteten Räume an der Grundschule Hude-Süd offiziell eingeweiht wurden. Auf seine Frage „Ist sie schön geworden, eure neue Schule?“ kam von den Schülern ein lautstarkes „Ja!“

„Wir haben uns das nicht einfach gemacht“, sagte Lebedinzew und erinnerte an die Diskussionen über die Eingliederung der katholischen Schule als selbstständige Einheit unter dem Dach der kommunalen Grundschule Hude-Süd.

Große Herausforderung

Dieses bauliche „Einfügen in die vorhandene Schule“ sei eine große Herausforderung gewesen, die die Architektengemeinschaft Dunkler-Gronwald/Wiechmann aber hervorragend gelöst habe. Zugleich wurde im früheren Lichthof eine freundliche, helle Pausenhalle mit Essensausgabe geschaffen, wichtig für den Ganztagsbetrieb. Weitere Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen wurden umgesetzt, das Lehrerzimmer verlegt und vergrößert.

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Während die Baumaßnahmen liefen, wurde die Gemeinde allerdings von steigenden Schülerzahlen überrascht. Container mussten als Übergangslösung aufgestellt werden. „Wir müssen nachbessern, und das werden wir auch tun“, sagte dazu der Bürgermeister.

Birte Kempers, Leiterin der Grundschule-Süd, gab das auch den Politikern als „Hausaufgabe“ mit auf dem Weg.

Doch zunächst einmal überwiegt die Freude über die laut Kempers wirklich gelungenen neuen Speise- und Aufenthaltsräume. „Das neue Zentrum unserer Schule“, so Kempers. Das sei ein erster Schritt zur kindgerechten inklusiven Ganztagsschule. Und auch die Zusammenarbeit mit der katholischen Schule sei von gegenseitigem Wohlwollen geprägt, betonte Kempers.

Sylvia Horning, Leiterin der katholischen Schule, freute sich, dass es gelungen ist, die katholische Schule weiterhin als eigenständige Schule zu erhalten und zugleich in die große Gemeinschaft zu integrieren. Horning sprach von ganz viel Herzlichkeit, mit der ihr Team und die Schüler aufgenommen worden seien.

Hudes katholischer Pfarrer Norbert Steffen erinnerte bei der Einsegnung der neuen Räume daran, dass er sich gewünscht habe, die katholische Schule könne an ihrem alten Standort an der Ulmenstraße bleiben.

Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustands war dann aber von der politischen Gemeinde, die für das Gebäude zuständig ist, entschieden worden, die Schule als eigenständige Einheit in die Grundschule Süd zu integrieren.

„Richtiger Beschluss“

„Wir haben einen richtigen Beschluss gefasst“, stellte dazu Bürgermeister Lebedinzew am Donnerstag fest.

Mit der Kooperationsklasse der Förderschule seien hier nun drei Schulen unter einem Dach vereint. Ein Modell, welches es so in Niedersachsen seines Wissens nicht gebe, meinte Lebedinzew.

Im Anschluss an die offizielle Feierstunde, bei der die Kinder alle gemeinsam sangen „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen...“, wurde das erste gemeinsame Schulfest gefeiert.

Dabei wurden auch die in Projekten zur inklusiven Innenraumgestaltung entstandenen Werke der Kinder präsentiert. Es sind zum Beispiel Wandbilder, die mit ihren unterschiedlichen Materialien alle Sinne ansprechen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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