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Erweiterungsbau: Wenig Platz – aber Verkehr im Griff

19.04.2021

Hude Die Fläche, auf welcher der Erweiterungsbau für die Förderschule des Landkreises Oldenburg errichtet wird, ist begrenzt. Auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück der ehemaligen katholischen Grundschule in Hude hätte man sich eine größere Fläche für Spielplätze und Parkflächen gewünscht, sagt Kreis-Schulamtsleiter Maik Ehlers in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt. Doch es gebe nun mal sehr enge Rahmenbedingungen.

Bekanntlich hat die Gemeinde Hude dem Landkreis das Grundstück an der Ulmenstraße/Ecke Sonnenweg verkauft, um so der aus allen Nähten platzenden Förderschule in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Standort eine Erweiterung zu ermöglichen.

Einbahnstraßenregelung

Im Rahmen der Bauleitplanung für das neue Gebäude der Förderschule waren Bedenken aus der Mitte des Rates zu der Verkehrsbelastung der Ulmenstraße gekommen. Auch war die Frage aufgeworfen worden, ob es nicht sinnvoll sei, die Situation am neuen Standort durch eine Einbahnstraßenregelung für den Sonnenweg zu verbessern

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Maik Ehlers und auch der Leiter der Förderschule, Bernhard Rausch-Döbbelin, sahen in der Ausschusssitzung keine Notwendigkeit für eine Einbahnstraßenregelung. Mit den Unternehmen, die die Schülerbeförderung übernähmen, sei man im ständigen Gespräch und habe vereinbart, dass sie bei der Abfahrt den Sonnenweg nehmen, hieß es. Das müsse nicht noch formlich festgelegt werden.

Wie Schulleiter Bernhard Rausch-Döbbelin im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte, habe man im Gespräch mit den Verkehrsunternehmen in den vergangenen Jahren eine deutliche Verbesserung der Situation erreichen können. „Es stehen an der Ulmenstraße keine Taxen, die den Durchgangsverkehr stören“, so Rausch-Döbbelin. Zudem habe die Schule ein sehr personalintensives Sicherheitskonzept erarbeite, auch mit Mitarbeitern, die als „Schülerlotsen“ den Übergang zwischen den beiden vorhandenen Schulgebäuden über die Ulmenstraße sicherten. Laut Rausch-Döbbelin ist das erforderlich, weil dort viele Autofahrer sehr schnell unterwegs seien.

Mehr Platz auf Busspur

Auf der Busspur am jetzigen Standort können bis zu zehn Schüler-Taxen in Zweierreihe halten. Durch die geplante Wegnahme von zwei Parkplätzen sogar noch mehr. Ähnlich soll es auch am Erweiterungsstandort Sonnenweg sein, wo es ebenfalls eine Busspur geben wird.

Was die zu geringe Zahl an Personalparkplätzen angeht, will die Schulleitung Mitarbeiter verstärkt darauf hinweisen, dass ausreichend Parkplätze sowohl auf dem Schützenplatz als auch bei der Oberschule zur Verfügung stehen. Das sind fußläufig jeweils nur wenig Meter.

Insgesamt sieht Rausch-Döbbelin keine prekäre Verkehrssituation, auch nicht im Zusammenhang mit den vielen radelnden Schülern, die zwischen den beiden Oberschul-Standorten unterwegs seien. „Das haben wir mittlerweile gut im Griff“, so der Förderschuldirektor zur Verkehrssituation.

Im Erweiterungsbau wird künftig gut die Hälfte der bis zu 140 Schülerinnen und Schüler der Förderschule unterrichtet.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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