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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Förderschule Hude Baut: Noch mehr Container: Das wird zu eng

12.02.2020

Hude Vor circa zehn Jahren waren es noch sieben Klassen mit 46 Schülerinnen und Schülern, die an der Förderschule Vielstedter Straße in Hude unterrichtet wurden. Aktuell sind es 132 Schülerinnen und Schüler in 17 Klassen an der einzigen Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung im Landkreis Oldenburg. Diese Zahlen nannte Maik Ehlers, Leiter des Kreisschulamtes, am Montagabend im Ausschuss für Schule und Bildung in Hude. Die Förderschule, die Kinder aus dem ganzen Landkreis aufnimmt, platzt derzeit aus allen Nähten. Stetig steigende Schülerzahlen führen zu erheblichen Platzproblemen.

Der Landkreis als Schulträger plant deshalb bekanntlich einen Erweiterungsbau auf dem Grundstück der früheren katholischen Schule an der Ulmenstraße in Hude, welches von der Gemeinde erworben werden konnte. Voraussichtlich kurz vor den Sommerferien 2020 soll das rund 4,6 Millionen Euro teure Bauvorhaben starten. Die NWZ berichtete erst kürzlich über vorbereitende Arbeiten.

Provisorium

Bislang sind zwei Klassen der Förderschule provisorisch in den alten Gebäuden der katholischen Schule untergekommen. Die alten Gebäude werden aber für den Neubau abgerissen, so dass für diese Klassen eine neue Unterkunft geschaffen werden muss.

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Am Hauptstandort der Förderschule an der Vielstedter Straße sind bereits drei Container aufgebaut. Mehr sei nicht verträglich, weil die Spielplatzfläche schon arg eingeschränkt sei, machte Maik Ehlers deutlich. Laut Ehlers wäre es möglich, eine der beiden Klassen noch irgendwie am Hauptstandort mitunterzubringen, auch wenn es eng wird.

Eine Lösung für die zweite Klasse im Gebäude der früheren katholischen Schule hat sich im Gespräch zwischen den Leitern der Förderschule und der Grundschule Jägerstraße ergeben. Diese Lösung fand breite Zustimmung im Ausschuss. Einstimmig wurde empfohlen, den Vorschlag der Rektorin der Grundschule Jägerstraße, Ilona Schütte, für eine temporäre Kooperation zuzustimmen. An der Jägerstraße gibt es nämlich laut Schütte einen freien Klassenraum, der nach den bisherigen Prognosen in den beiden kommenden Schuljahren nicht benötigt wird.

Vereinbarung geplant

Der Ausschuss hat empfohlen, diesen Klassenraum der Förderschule für längstens zwei Schuljahre zur Verfügung zu stellen. Gegen entsprechende Mietzahlungen des Landkreises, wie Bürgermeister Holger Lebedinzew erklärte. Die Details sollen in einer entsprechenden Vereinbarung geklärt werden.

Gute Zusammenarbeit

Die beiden Schulen arbeiten laut Rektorin Ilona Schütte schon seit Jahren im Rahmen der Inklusion eng zusammen. Beide Standorte seien gut miteinander vernetzt. Die Grundschule Jägerstraße sei zudem eine barrierefreie Schule.

Die Gemeindeverwaltung wies darauf hin, dass für die Übergangszeit dann auch der Container an der Schule Jägerstraße, der die Schulbücherei beherberge, bleiben müsse. Die monatlichen Kosten hierfür betragen laut Verwaltung 870 Euro. Auch darüber wird man mit dem Landkreis sprechen müssen.

Breite Zustimmung

Ratsfrau Marlies Pape (FDP) lobte das gute Miteinander der beiden Schulen. Das sei nachahmenswert. „Wenn wir helfen können, dann wollen wir auch helfen“, betonte Andreas Otte (CDU). Wichtig sei, dass bestimmte Aufwendungen vom Landkreis erstattet werden. Und wenn, entgegen der Prognosen, der Platzbedarf an der Jägerstraße doch höher als erwartet ausfalle, dürfe der Landkreis die Gemeinde nicht im Regen stehen lassen, so Otte.

Auch von der SPD kam Zustimmung zu den Plänen. Ratsherr Peter Zwiener verwies auf Äußerungen der Förderschule, wie gut die Zusammenarbeit in Hude mit den anderen Schulen und der Gemeinde funktioniere. „Das entspricht unserem Verständnis von Inklusion“, begrüßte auch Karin Rohde (Grüne) das Projekt.

Auch den Verkehr regeln

Ulrike Janz-Janzen (SPD) gab Kreisschulamtsleiter Maik Ehlers mit auf den Weg, bei den jetzigen Bauplanungen auch die Verbesserung der derzeit unbefriedigenden verkehrlichen Situation an der Ulmenstraße im Auge zu haben.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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