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Grundschule Hude-Süd: In der Spielzone fürs Leben lernen

24.10.2017

Hude „Wenn Kinder von 7.30 bis 16 Uhr in der Schule sind, muss auch ihrem Spielbedürfnis nachgekommen werden“, sagt Birte Kempers, Rektorin der Grundschule Hude-Süd.

So wird schon seit dem Jahr 2014 an der verlässlichen Grundschule versucht, dem Spielen in der Schule mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Seit 2016 gibt es auch ein neues Pausenkonzept, dass im Tagesablauf längere Phasen zum Spielen bietet.

Die Idee, ein attraktives Spieleangebot mit einer Spielzone im Schulforum und der angrenzenden Pausenhalle zu schaffen, kann jetzt in die Tat umgesetzt werden.

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Denn die Schule Süd hat beim Wettbewerb „Spielen macht Schule“ mit ihrer Bewerbung punkten können.

Spielen ist Lernen

Die Initiative „Spielen macht Schule“ soll Schülern das Lernen leichter machen. Die Initiative wurde vom ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen und dem Frankfurter Verein „Mehr Zeit für Kinder“ 2007 ins Leben gerufen.

Eine kostenlose Spielzeug-Ausstattung für ein Spielezimmer können Grundschulen gewinnen, die sich mit einem Konzept bewerben. Dabei gehe es darum, das Spielen sinnvoll in den Unterricht einzubinden und außerhalb der Schulstunden Möglichkeiten zum spielerischen Lernen zu bieten, heißt es.

Mit der Einrichtung der Spielezimmer soll, so die Initiative, der natürliche Spieltrieb gefördert werden. Denn Spielen rege wichtige Lernprozesse an, um die Kinder auf die Anforderungen in Schule und Alltag vorzubereiten.

Mehr Infos unter www.spielen-macht-schule.de

Die Schule Süd gehört zu den bundesweit 200 Schulen, die in diesem Jahr für das große Spielepaket vom ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen und dem Frankfurter Verein „Mehr Zeit für Kinder“ ausgewählt wurden.

Und so gibt es jetzt einen großen Schrank, der prall gefüllt ist mit spannenden Spielen.

„Wir durften uns die Spiele in einem bestimmten Rahmen sogar aussuchen“, freut sich die Schulleiterin. Es sind nicht nur Karten- und Gesellschaftsspiele, sondern auch Experimentierkästen dabei, wie zum Beispiel das Schülerlabor oder „Easy Electronic“. Insgesamt dürfte der Wert der Spiele weit mehr als Tausend Euro betragen.

Bislang hatten schon der Förderverein und die Ingrid-Schoof-Stiftung bei der Anschaffung von Materialien geholfen. Der Förderverein spendierte einmalig eine Spielzeugkiste für jede Klasse.

Die Ingrid-Schoof-Stiftung stellte für jede Klasse Baukästen mit Kappla-Steinen zur Verfügung. Diese unscheinbaren Holzplättchen haben alle das gleiche Maß, und man kann damit – nur durch Aufeinanderlegen – viele tolle Dinge konstruieren. Und das immer wieder neu. Ein Mathematik- und Denkspiel, das die Kreativität fördert.

Genutzt werden die Spiele auch von der katholischen Schule und der Kooperationsklasse der Förderschule, die ebenfalls am Schulzentrum Süd zu Hause sind.

Rektorin Birte Kempers freut sich, dass die Schule nun so gut ausgestattet ist, was das Spieleangebot betrifft. Für sie ein wichtiger Baustein, um noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können.

Zu den vielfältigen Spielmaterialien für drinnen kommt auch allerhand Pausenspielzeug für draußen, das der Förderverein bezahlt hat.

„Gerade im Spiel lernen die Kinder fürs Leben“, meinen die Initiatoren der Aktion „Spielen macht Schule“. Im Schulzentrum Süd gibt es dafür beste Voraussetzungen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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