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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Waisenkinder aus Togo bedanken sich

25.10.2018

Hude Sie haben den Hof gefegt, Unkraut gezupft, Rasen gemäht. Sie halfen beim Hausputz, beim Wäsche aufhängen und vielen anderen Tätigkeiten. Zuhause, bei den Eltern, bei Oma und Opa oder auch bei Nachbarn und Bekannten waren die rund 200 Jungen und Mädchen der ersten bis vierten Klassen im Einsatz. Einen Nachmittag lang „arbeiteten“ sie gegen eine Spende für Kinder in Afrika. Das Geld kommt in diesem Jahr wieder dem Kinderhaus Frieda im kleinen afrikanischen Land Togo zugute.

Kinderhaus hat enge Verbindung zu Hude

Gegründet wurde das Waisenkinderhaus Frieda in Lomé 2006 von Wolfram G. Hartrampf aus Hude (2012 verstorben), Bernade Hartrampf-Yovogan aus Schwerin und Etienne Dablé aus Lomé. Die monatlichen Kosten für ein Kind liegen derzeit bei rund 85 Euro für Verpflegung, Unterkunft, Schule und Ausbildung, medizinische Versorgung sowie Personalkosten.

Informationen über das Kinderhaus Frieda und Schulpatenschaften in Lassa Houdé gibt es aus erster Hand beim nächsten Infoabend, zu dem der Arbeitskreis Kinderhaus Frieda Hude/Delmenhorst im Verein für Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit (DAZ e.V.) alle Paten, Förderer und Interessierte am Freitag, 9. November, einlädt. Beginn ist um 19 Uhr in der Huder Pastorei an der Vielstedter Straße 48. Es wird unter anderem über Aktivitäten und die Projektreise im Jahr 2017 berichtet.

Den Kinderhauskalender gibt es auch wieder für das Jahr 2019. Er ist gegen eine Spende erhältlich im Weltladen Ganderkesee, im Kornkraft-Bioladen an der Parkstraße in Hude und im Rathaus Hude.

https://kinderhaus-frieda.de

Das Waisenhaus in der Hauptstadt Lomé gibt es seit dem Jahr 2006. Und es erfährt seit dieser Zeit immer wieder große Unterstützung, nicht nur von der Grundschule Hude-Süd, sondern von vielen weiteren Spendern und Paten aus der ganzen Region.

Die Huderin Jutta Hartrampf vom Verein Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit e. V. (DAZ) war am Mittwoch in die Schule gekommen, um stellvertretend dem Schülerrat für den tollen Einsatz zu danken. Stolze 1190 Euro sind dieses Mal zusammengekommen. Das Geld kommt direkt den Kindern und Jugendlichen im Waisenhaus zugute.

Zurzeit sind es 25 Kinder und Jugendliche, die in der Einrichtung in Lomé betreut werden, hinzu kommen fünf ältere Jugendliche, die während des Studiums oder der Ausbildung weiterhin finanziell unterstützt werden und in angemieteten Zimmern außerhalb des Waisenhauses leben, um sich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten. Wer eine Ausbildung macht, muss – anders als bei uns – dafür Lehrgeld bezahlen, berichtete Jutta Hartrampf. Und auch der Schulbesuch für die Kinder aus dem Waisenhaus kostet Schulgeld. Schuluniformen müssen angeschafft werden, Bücher und weitere Materialien.

Im Kinderhaus Frieda bekommen die Kinder das, was noch so vielen Kindern in Afrika fehlt, heißt es: Wohnung, Nahrung, Zuwendung, Gemeinschaft, Schule und ärztliche Betreuung. Letzteres ist auch ein wichtiger Punkt: Denn es gibt keine Krankenversicherung. Im Notfall kommt der Trägerverein auch dafür auf.

Laut Jutta Hartrampf ist das Kinderhaus weiterhin auf Spenden angewiesen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Auch sei geplant, die durch den Auszug ältererer Jugendlicher freiwerdenden Plätze neu zu besetzen. Spenden sind willkommen, aber auch Patenschaften. Eine Förderpatenschaft sei schon ab 15 Euro im Monat möglich.

Hartrampf bedankte sich am Mittwoch recht herzlich bei allen Kindern, die an der Grundschule Süd erneut einen so imposanten Betrag für das Kinderhaus „erarbeitet“ haben. Wie gesagt: Nur an einem Nachmittag. „Dafür gab es an diesem Tag keine Hausaufgaben auf“, berichtete Lehrerin Beate Heider, die zusammen mit ihrer Kollegin Carina Blütling den Schülerrat leitet, der einmal in der Woche zusammenkommt.

Jutta Hartrampf überreichte der Schule ein Dankeschön-Poster, das die Porträts aller 30 Kinder und Jugendlichen zeigt, die das Kinderhaus Frieda derzeit in Togo, einem der ärmsten Länder der Welt, betreut, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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