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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Huder Engagiert Sich: Starker Einsatz für Behinderte

20.12.2019

Hude Beim Kreisbehindertenrat (KBR) gibt es einen Sprecherwechsel: Der Huder Michael Grashorn (65) übernimmt das Amt von Ernst-Dieter Hoffhenke (77), der bereits bei seiner Wahl 2016 angekündigt hatte, zur Hälfte der Wahlperiode die Aufgabe an einen Jüngeren zu übergeben. „Ich bin jetzt in einem neuen Lebensabschnitt“, sagt Grashorn. Seit kurzer Zeit ist er Rentner. Vorher war Grashorn über 33 Jahre in Verden als pädagogischer Leiter der Lebenshilfe und hauptamtlicher Vorstand tätig.

Im Kreisbehindertenrat selbst ist er seit drei Jahren Mitglied. Doch bereits vorher war er als Kreistagsabgeordneter der Grünen immer wieder als „Gast“ dabei, wie er sagt. Der Grund für die neue Aufgabe sei leicht erklärt: „Weil das aus der beruflichen Perspektive für mich ein wichtiges Anliegen ist.“ Auf die Frage, warum er sich ehrenamtlich für den KBR engagiert, hat Grashorn eine klare Antwort: „Wenn man in dieser Gesellschaft gut integriert ist, kann man etwas zurückgeben. Wie du in den Wald rufst, schallt es auch wieder hinaus“, sagt der 65-Jährige.

Die Erfahrung als Kreistagsabgeordneter sei dabei durchaus von Vorteil: „Der KBR braucht Netzwerke in jede politische Partei, und da muss man Ansprechpartner haben“, erklärt Grashorn. „Dann kommt noch dazu, dass ich hier in Hude seit 15 Jahren im Rat bin.“ Zudem bringe er ein breites Erfahrungsspektrum mit. „Ich habe über 33 Jahre Erfahrung in dem Metier, sowohl in Theorie und Praxis, wie auch juristisch“, erklärt der Rentner und freut sich, dass er sein Wissen weiterhin einbringen kann.

Als Beispiele nennt der ehemalige pädagogische Leiter, dass er in Niedersachsen maßgeblich an der Inklusion im Krippenbereich mitgearbeitet habe. Ebenfalls war er an einem Schulmodell beteiligt. Dort wurden in einem Grundschulgebäude eine Krippe, ein heilpädagogischer Kindergarten, ein Sprachheil- sowie ein Regelkindergarten etabliert. Hinzu kamen eine Schulklasse für geistig behinderte Kinder und drei Schulklassen für verhaltensauffällige Kinder.

In diesem Jahr stand im Mittelpunkt des KBR der Aufbau eines Netzwerkes mit den Behindertenvertretungen der Gemeinden. „Uns ist es wichtig, dass wir in allen Gemeinden Ansprechpartner haben und umgekehrt die Gemeinden Ansprechpartner bei uns haben“, erklärt Grashorn.

Auch im nächsten Jahr stehen schon einige Punkte auf der Agenda:. „Im Bereich der Behindertenbetreuung haben wir einen Fachkräftemangel“, sagt der Huder. Diese Arbeit müsse attraktiver werden. Er wünsche sich, dass Heilerziehungspfleger, wie Erzieher, kein Schulgeld mehr zahlen müssten. Außerdem verstehe sich der Kreisbehindertenrat auch als eine Art „Kummerkasten“ für Betroffene.

Soeke Heykes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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