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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Jahrgangsbester Forstwirt Bei Landesforsten: Für Dirk Barkemeyer ist der Wald der schönste Arbeitsplatz

01.08.2020

Hude /Kirchkimmen Draußen, in der Natur arbeiten. Bei Wind und Wetter. Das ist sein Ding, sagt Dirk Barkemeyer. Der 25-jährige aus Hude-Kirchkimmen hat gerade seine Abschlussprüfung als Forstwirt bestanden. Als Jahrgangsbester bei den Niedersächsischen Landesforsten. Mit einer Note von 1,62. „Man muss gelassen an die Sache herangehen“, sagt er zu den Prüfungen. Eine schriftliche Prüfung mit drei Themen und drei praktische Prüfungen meisterte er denn auch mit Bravour. Die Freisprechung und Ehrung fiel dann leider den derzeitigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zum Opfer.

Arbeiten in der Natur

In diesem Beruf könne er seine Technikbegeisterung und seine Naturverbundenheit prima verbinden, ist Dirk Barkemeyer überzeugt, dass er den richtigen Weg eingeschlagen hat. Nach einer Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice in der Landwirtschaft entschied er sich, die dreijährige Forstwirt-Ausbildung anzuhängen. Die Idee kam ihm, als er den Jagdschein gemacht habe und bei dieser Gelegenheit auch viel Neues zum Thema Wald erfuhr. Am 1. August 2017 startete er dann seine dreijährige Ausbildung im Forstamt Neuenburg.

Holzernte gehört dazu

Forstwirte und Forstwirtinnen arbeiten mit und in der Natur. Sie pflanzen neue Wälder, kümmern sich um Pflege und Schutz der Wälder. Ein wichtiger Punkt ist auch der Naturschutzbereich in den Landesforsten, wie Dirk Barkemeyer erklärt.

Und natürlich gehört auch die Holzernte dazu. „Das sollte niemals Routine sein, sondern jeder Baum, der oftmals 100 und mehr Jahre gewachsen ist, verlangt entsprechend Respekt“, sagt der frisch gebackene Forstwirt. Die Motorsäge gehört zu den wichtigen Arbeitsgeräten.

Aber auch schwere Maschinen kommen zum Einsatz. Dirk Barkemeyer wird zurzeit gerade parallel als staatlich geprüfter Forstmaschinenführer ausgebildet. Er kann dann auch den Holz-Vollernter, den sogenannten Harvester steuern. Mit dem Gerät zum Bäume fällen sind die Forstwirte dann oft ganz allein im Wald im Einsatz. „Das macht mir nichts aus“, sagt der 25-Jährige.

Bald Einsatz im Harz

Übergangsweise hilft Dirk Barkemeyer in seiner Heimatgemeinde, im Forstamt Hasbruch, aus. Doch schon in Kürze ist sein neuer Dienstort das Forstamt Nienburg.

Von dort geht es zur Unterstützung in den Harz. Forstleuten tränen die Augen, sagt Dirk Barkemeyer, wenn sie sehen, wie dort ganze Fichtenwälder absterben. Dürresommer und der Borkenkäfer leisteten ganze Arbeit.

Borkenkäfer aufhalten

Die abgestorbenen Fichten müssen gefällt, schnell aufgearbeitet und aus dem Wald gebracht werden, um den Borkenkäfer aufzuhalten. Später werden dann widerstandsfähigere Baumarten nach dem Löwe-Programm (Langfristige Ökologische Waldentwicklung) der Landesforsten gepflanzt

„Die Bedeutung des Waldes wird sich durch den Klimawandel in Zukunft ziemlich verändern“, sagt Barkemeyer.

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Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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