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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Kulturhof: Hier können Mädchen ihr Selbstbewusstsein stärken

08.02.2020

Hude Mädchen einen geschützten Raum bieten, um sich auszuprobieren – darum geht es in der Kreativen Mädchenzeit im Kulturhof, Parkstraße 106 in Hude. Immer donnerstags, ab 15.30 Uhr, ist Gruppenleiterin Sara Keri speziell für Mädchen ab acht Jahren vor Ort und bietet ein buntes, abwechslungsreiches Programm an.

„Wir machen das, worauf die Mädels Lust haben. Jede darf hier Wünsche äußern“, sagt Keri. Oft seien das Bastel- und Backnachmittage, aber auch Fantasiereisen oder sportliche Spiele stehen auf dem Programm. Begonnen wird zunächst aber immer mit einer Tasse Tee für jeden. „Wegen der Schule schaffen es viele der Mädchen meistens erst so ab 16 Uhr zu uns. Deshalb setzen wir uns mit denen, die schon eher da sind, noch für eine halbe Stunde gemütlich zusammen.“ Ab 16 Uhr startet dann das eigentliche Programm, das meistens bis 17.30 Uhr dauert.

Das Angebot speziell für Mädchen gibt es bereits seit Oktober 2018. Feste Anmeldungen braucht es für die Teilnahme nicht. So können Mädchen immer auch spontan vorbeikommen und am kostenlosen Programm teilnehmen. „Meistens sind die Mädchen, die zu uns kommen, so zwischen acht und 13 Jahre alt. Eine feste Altersgrenze gibt es aber eigentlich nicht“, sagt Keri, die im vierten Semester Sonderpädagogik an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg studiert.

„Wenn Jungs dabei sind, trauen sich viele Mädchen oft nicht so richtig, aus sich rauszukommen“, weiß Beate Roesler. Gut alle zwei Wochen unterstützt die Gymnastiklehrerin die Mädchengruppe und leitet gemeinsam mit Sara Keri die sportlichen Nachmittagsangebote.

Roesler ist es dabei besonders wichtig, den Mädchen vor allem Selbstbehauptung zu vermitteln. „Dazu gehört eine selbstbewusste Körpersprache, ebenso wie Blickkontakt und die verbale Durchsetzungsfähigkeit“, sagt Roesler.

Um den Mädchen dies beizubringen, wird im Kulturhof auch schon mal miteinander gerangelt. Aber natürlich mit zuvor festgelegten Spielregeln, um die Rangelpartnerin nicht zu verletzen. „Hier können die Mädchen lernen, anderen die Stirn zu bieten. Und sie lernen auch jede Menge über sich selbst. Zum Beispiel, dass jeder eine unterschiedliche Distanzwahrnehmung hat“, sagt Roesler.

Gerne bei den Treffen nur für Mädchen ist auch die zwölfjährige Joline Holz. „Mir macht am meisten das Malen Spaß“, sagt die Schülerin. Deshalb will sie auch bei den nächsten Bastelangeboten im Kulturhof unbedingt wieder mit dabei sein.

Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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