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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Nachhilfe-Schule: Mit dem grünen Apfel zu guten Zensuren

06.01.2018

Hude Die Tische und Stühle stehen noch durch Folie geschützt mitten im Raum, die Wände müssen noch gestrichen und der Teppich ausgetauscht werden. Aktuell sind die Räumlichkeiten an der Parkstraße 58 in Hude noch eine Baustelle.

Ab 20. Januar soll dort Leben einziehen. Mit einem Tag der offenen Tür von 10 bis 15 Uhr wird die Nachhilfeschule „Eazy Learning“ von Moustafa Zein eröffnet. Dann gibt es Kaffee und Kuchen, und Zein sowie Heike Ritzrau, die leitende Lehrkraft für Hude, und Jerôme Böhme, der Qualitätsmanager, beantworten alle Fragen rund um die Nachhilfeschule.

Mit 60 Quadratmetern fängt er in Hude erstmal klein an. Drei Nachhilfelehrer, die Schulleiterin und den Qualitätsmanager konnte er bereits für den neuen Standort gewinnen. Insgesamt arbeiten 30 Lehrkräfte für ihn.

Auf dem Tisch vor ihm steht ein großer grüner Apfel aus Kunststoff. Es ist sein Logo. Er grinst, auf die Frage, was es damit auf sich hat. „Ich hatte das Logo schon, bevor ich die Schule hatte“, sagt er. Mit einem Apfel verbindet er Qualität, und grün ist die Farbe der Hoffnung. Die Leute würden sich ebenfalls fragen, warum der Apfel und so bliebe es im Gedächtnis. Außerdem ist es eine frische moderne Farbe.

Und genau so ist auch das Konzept des 20-jährigen Ganderkeseers. Er legte von Anfang an Wert darauf, dass die Schüler mit Spaß lernen. Dann geht das auch ganz „easy“, wie der Name schon sagt.

Auch um den Namen rankt sich eine Geschichte, über die der junge Mann schmunzeln kann. Als er das Logo entwickelte, war es schlicht ein Tippfehler. „Das hatte ich erst gar nicht gesehen“, sagt er. Zeit genug wäre gewesen, den Fehler zu korrigieren, doch das wollte er nicht. „Das ’z’ passt doch gut zu meinem Nachnamen Zein“, sagt er. Außerdem zeige es, dass nicht immer alles perfekt sein müsse und man sich stets verbessern könne, so wie in der Nachhilfeschule.

Auch die Unterrichtenden werden durch den Qualitätsmanager stets zu Verbesserungen angehalten. „Ich möchte nicht, dass jemand hochnäsig ist. Jeder soll die Chance haben, an seinen Fähigkeiten zu arbeiten. Das gilt auch für die Lehrer“, sagt Zein.

Stolz zeigt er das Bild einer Klassenarbeit unter der „14 Punkte“ steht. „Die Schülerin hat mit einem Punkt angefangen und jetzt, nach zwölf Monaten, ist sie konstant auf eins“, berichtet der junge Geschäftsmann.

Aber „eazy learning“ richtet sich nicht nur an Schüler von Klassenstufe eins bis 13, sondern auch an junge Menschen, die zum Beispiel eine Ausbildung in der Bank, der Industrie oder bei einer Versicherung machen. Auch Erwachsene, die Lust darauf haben, eine Sprache zu lernen, oder Senioren, die Hilfe mit der EDV oder dem Smartphone benötigen, seien willkommen. „Jeder kann kommen“, sagt Moustafa Zein. Es gebe wahlweise Einzel- und Gruppenunterricht.

Sprachreisen im Sommer

In den Sommerferien sollen Sprachreisen angeboten werden. Dafür arbeitet er mit Partnern zusammen. So kann jedes Land mit jeder Sprache bereist werden, die man möchte. Vormittags gibt es Unterricht, nachmittags kann das Gelernte in der Freizeit angewendet werden.

Angefangen hat die Karriere des 20-Jährigen vor drei Jahren. Er hatte neben dem Abitur noch Zeit und schaltete eine Kleinanzeige, da er gern ehrenamtlich Nachhilfe geben wollte. Darauf kam drei Monate lang keine Reaktion. Erst als er den Text etwas veränderte und zehn Euro dafür verlangte, kam der erste Nachhilfeschüler zu ihm.

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Sein Schüler war so begeistert, dass er ihn weiter empfahl. Am Ende hatte er 20 Nachhilfeschüler – neben dem Abitur. Da Moustafa Zein feststellte, dass er große Freude daran hat, beschloss er eine eigene Nachhilfeschule zu eröffnen.

Seine Eltern waren von der Idee, dass sich ihr 17-jähriger Sohn selbstständig machen möchte, gar nicht so begeistert. „Aber ich bin stur geblieben“, sagt er.

Mittlerweile betreuen die zwei Schulen in Ganderkesee und Delmenhorst 90 Schüler. Er träumt jedoch davon, einmal 1000 Schülern zu helfen.


Mehr Infos unter   www.eazylearning.de 
Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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