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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Schüler im Zeichen des Friedens unterwegs

29.01.2018

Hude Warm eingepackt, mit einer Spendendose in der Hand zogen die Schülerinnen und Schüler durch die Gemeinde Hude. Sie klingelten an den Haustüren und baten im November um eine Spende für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK).

111 Schülerinnen und Schüler der Peter-Ustinov-Schule beteiligten sich im vergangenen Jahr an der Aktion. Sie trugen ein Rekordergebnis von 3401 Euro zusammen. Eine deutliche Steigerung, denn im Vorjahr waren es noch 1950 Euro.

Weltoffenes Hude

Um ihnen für ihr vorbildliches Engagement zu danken, richtete die Schule eine kleine Feierstunde aus. Für einen festlichen Rahmen sorgten Jugendliche der fünften und sechsten Klassen. Sie spielten unter der Leitung von Musiklehrer Armin Kirsch Gitarre. Dazu sag ein kleiner Chor den Text der „Ode an die Freude“ und das „Lied vom Anderssein“.

Diese Stücke wurden mit Bedacht ausgewählt, erzählte Schulleiter Nico Rettcher. Der Text symbolisiere die Werte, die auch an der Peter-Ustinov-Schule gelebt würden. Sie stünden für ein Europa, in dem alle Menschen zu Brüdern werden. Das passe zu den zentralen Werten der Schule wie Diversität, Interkulturalität und Toleranz, so Rettcher.

Daran schloss sich Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew an. „Hude ist weltoffen und dazu tragt ihr bei“, sagte er den Schülern. Er hoffe, dass ihnen Kriegszeiten künftig erspart blieben. Durch die Austausche würden die Menschen aus den Partnerländern zu Freunden und diese überfalle man ja nicht.

Er dankte ebenso wie Schulleiter Rettcher den Schülern ebenso wie Projektkoordinatorin Julia Müller für ihr Engagement. „Ihr seid klasse“, sagte er.

„Unheimlich stolz“

Auch die Vertreter des VDK waren begeistert. 1. Vorsitzender des Kreisverbandes und Landrat Carsten Harings verdeutlichte den Schülern, die emotionale Bedeutung des Themas aus seiner persönlichen Sicht. „Wenn ich an den Kriegsgräbern vorbei gehe, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken“, erzählte er. Besonders wenn er sehe, dass Gefallene vielleicht erst 19 Jahre alt seien. Es sei ein „unvorstellbares Schicksal“. Er freue sich, dass ihr Andenken mit Hilfe des Geldes bewahrt werden könne.

Dem schloss sich Volksbund-Bezirksgeschäftsführerin Evelyn Kremer-Taudien an. Sie sehe die Jugendlichen als „Botschafter für den Frieden“. Indem sie von Tür zu Tür ziehen, würden sie dafür sensibilisieren, dass so etwas nicht wieder geschehe.

„Unheimlich stolz“ auf die Summe war auch Dieter Holsten vom Ortsverband Hude. Er hatte Urkunden für jeden beteiligten Schüler dabei. Damit würdigte er ihren Einsatz für die Verständigung und die Erhaltung des Friedens. „Vor drei Jahren stand beim Ergebnis eine eins vorne, vor zwei Jahren eine zwei, jetzt eine drei. Ihr wisst ja, was wir in diesem Jahr von euch erwarten“, scherzte Holsten.

Rekordergebnis erzielt

Am erfolgreichsten hatten acht Schüler der Klasse 8 G a gesammelt. Sie hatten am Ende 1161 Euro in ihren Sammeldosen. Die ganze Klasse, also 20 Jugendliche, der 7 G a, erzielte ein Ergebnis von 742 Euro, gefolgt von der 7 R a, die mit 17 Schülern knapp 372 Euro zusammentrug. Auch im kommenden Jahr wollen wieder viele der knapp 600 Schüler der PUS sammeln.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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