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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Sanierung: Keine Sommerpause für Handwerker

13.07.2018

Hude Schulferien hin oder her – die Handwerker in Hude haben keine Sommerpause. Besonders jetzt, wo die Schüler Urlaub machen, ist eine gute Gelegenheit, Klassenräume oder andere Schulteile zu sanieren. Deswegen ist auch in der Peter-Ustinov-Oberschule am Vielstedter Kirchweg keineswegs Ruhe eingekehrt: Renovierungs- und Umbaumaßnahmen bestimmen den Tagesablauf – und das laut Olaf Hespe von der Gemeinde auch schon schon eine ganze Weile. „In verschiedenen Bauabschnitten wird die Schule seit rund sechs Jahren saniert. Die Schüler und Lehrer kennen das schon.“

Neue Fachräume

Für die Sommerferien habe sich die Gemeinde aber vor allem die naturwissenschaftlichen Räume vorgenommen. „Bio-, Physik- und Chemieräume konnte in diesem Schuljahr eigentlich gar nicht wirklich genutzt werden“, sagt Hespe. Die Schule habe sich da immer Ausweichmöglichkeiten organisieren müssen. „Leider gab es da für den Unterricht schon immer mal wieder einige Einschränkungen. Aber wir hoffen sehr, dass letztendlich das Endergebnis dann überzeugt“, zeigt sich Hespe optimistisch.

Bei der Renovierung der Räume geht es übrigens in erster Linie nicht um die Ausstattung. „Die Einrichtung ist noch nicht so alt und wird nur ein bisschen ergänzt“, klärt Hespe auf. Grundsaniert werden aber Wände und Fußböden. Klappt das denn bis zum Ferienende? „Ich vermute fast, dass nicht. Es sind doch sehr umfangreiche und aufwendige Arbeiten. Aber ich lasse mich gern positiv überraschen“, fügt Hespe lachend hinzu.

Dieselbe Befürchtung hat auch der Hausmeister der Schule, Peter Bürmann. Schon seit 26 Jahren begleitet er die Oberschule und hat somit auch die gesamte Renovierung mitverfolgt. „Derzeit ist etwa ein Drittel der Schule Baustelle. Nicht nur Klassenräume werden neu gestaltet, auch die gesamten Fensterfronten“, sagt der Hausmeister und zeigt auf die neu eingesetzten, nun automatisch programmierten Haupteingangstüren. „Die schließen jetzt immer um 15.45“, ergänzt Bürmann.

Kabel hängen von der Decke, da, wo einst sein Büro war. „Es war einfach viel zu klein und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mal schauen, wann ich darin wieder arbeiten kann“, sagt Bürmann lachend. In den neuen naturwissenschaftlichen Fachräumen liegt der Estrich, und die Fußbodenheizung fährt sich gerade hoch – entsprechend warm ist es hier. „Bald startet der Innenausbau“, weiß der Hausmeister.

Obwohl alle die Bauarbeiten langsam gewöhnt sind, heißt das nicht, dass das Ende nicht herbeigesehnt wird. „Der letzte Bauabschnitt wird hoffentlich so in zwei Jahren fertig gestellt sein. Und dann reicht es auch wirklich“, findet Peter Bürmann. Die Oberschule ist nicht die einzige Schul-Baustelle in diesen Sommerferien. Auch bei der Außenstelle Hohelucht geht es hoch her – im wahrsten Sinne des Wortes. „Dort werden Arbeiten am Dach durchgeführt“, erklärt Hespe. Die Ferienzeit sei besonders für solche Arbeiten natürlich sehr willkommen. Eine Fachfirma hat bereits einen Teil der Ziegel abgenommen, ein Gerüst umzingelt das Schulgebäude.

Ruhe in Grundschulen

In den Grundschulen bleibt es jedoch einigermaßen ruhig in diesem Sommer. „Es kann mal sein, dass durch ein paar Räume ein Maler huscht. Aber große Arbeiten sind derzeit nicht vorgesehen“, macht Hespe deutlich. Und: „Was die Grundschule in Wüsting angeht, arbeiten wir an einem Gesamtkonzept. Da wird noch ordentlich diskutiert, bisher ist aber nichts entschieden.“

Imke Harms Reporterin / Redaktion Wildeshausen
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