• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
E-Paper wird an diesem Freitag für Sie freigeschaltet
+++ Eilmeldung +++

Mögliche Verzögerungen Bei Gedruckter Nwz
E-Paper wird an diesem Freitag für Sie freigeschaltet

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Rudolf zur Lippe war dem Kloster eng verbunden

11.09.2019

Hude Der Künstler und Philosoph Rudolf Prinz zur Lippe ist am vergangenen Freitag im Alter von 82 Jahren in Berlin verstorben. Das wurde jetzt bekannt.

Von 1974 bis 2013 lebte zur Lippe in Hude im Untergeschoss des ehemaligen Abthauses des Huder Klosters. Von 1974 bis 2002 hatte der in Berlin geborene Professor den Lehrstuhl für Ästhetik an der neu gegründeten Universität Oldenburg inne. 1989 initiierte er zusammen mit dem damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht die von der Stiftung des Landes Niedersachsen getragenen „Karl Jaspers-Vorlesungen zu Fragen der Zeit“. Die Vorlesungen hielt der Professor zwar in Oldenburg, doch regelmäßig hat er auch internationale Gelehrte zu Kolloquien in sein Haus nach Hude eingeladen. Über mehrere Tage wurde im Abthaus philosophiert, getagt und diskutiert. In den Kolloquien behandelten zur Lippe und seine Kollegen wichtige Menschheitsthemen – immer unter der Überschrift des von Karl Jaspers geprägten Begriffs „Freiheit ist nur möglich mit der Freiheit aller Anderen“.

Seine Wohnung hat er auch anderen Menschen geöffnet: Zum Tag des offenen Denkmals hat er stets Blicke in die privaten Räume gewährt.

1980 hat zur Lippe den Verein Freunde des Kloster Hude mitbegründet. Bis 1984 war er der Erste Vorsitzende und bis zu seinem Tod Mitglied des Vereins. Zusammen mit Studierenden hat er Exponate zur Ausstellung beigetragen.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und dem Engagement für die Klosterruine hat zur Lippe auch seit den 1960er Jahren gemalt. Richtig darauf konzentrieren konnte er sich neben seiner wissenschaftlichen Arbeit allerdings nicht. In den letzten Jahren seines Lebens widmete er sich vermehrt seiner Kunst, Werke von ihm wurden unter anderem in Oldenburg ausgestellt.

2013 kehrte zur Lippe zurück nach Berlin. Doch Hude und vor allem dem Kloster blieb er bis zum Schluss verbunden.


Online kondolieren unter   www.nwztrauer.de 
Trauerfälle aus der Region sowie Ratgeberartikel zum Thema Trauer.

NWZ-Trauer.de
Trauerfälle aus der Region sowie Ratgeberartikel zum Thema Trauer.

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.