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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Antrag an Schulbehörde auf dem Weg

08.02.2018

Hude /Wildeshausen Die Schulen in Trägerschaft des Landkreises Oldenburg sollen ein schnelles und kostenfreies W-LAN-Netz erhalten. Einer entsprechenden Beschlussempfehlung stimmte der Schul- und Kulturausschuss des Kreises am Dienstagabend in Vielstedt zu. Zu den Kosten des Ausbaus liegen noch keine Zahlen vor.

Für die Antragstellerin, die SPD-Kreistagsfraktion, legte Hannelore Hunter-Roßmann dar, dass es nicht um ein freies, unkontrolliertes W-LAN gehe. Hier gebe es ein gewisses Risiko für die Schulen. Daher sollte der Zugang kontrolliert und nur mit einer Authentifizierung verbunden sein. Mit der Bereitstellung eines kostenfreien W-LAN-Zugangs solle es den Lehrkräften ermöglicht werden, neue technische Hilfsmittel – wie Tablets oder interaktive Tafeln – besser in den Unterricht einzubinden.

Grünes Licht gab der Fachausschuss auch für die Sanierung der Integrierten Gesamtschule (IGS) am Everkamp in Wardenburg. Noch in diesem Jahr werden 1,1 Millionen Euro in eine Teilsanierung des Traktes E, der Heizungsanlage sowie der Beleuchtung der Sporthalle investiert. Zudem fallen fachplanerische Leistungen in Höhe von 200 000 Euro an. Bis zum Jahr 2023 investiert der Landkreis (wie berichtet) knapp 8 Mio. Euro in die Sanierung der IGS.

Beherrschendes Thema in der Sitzung war die Zukunft der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen. Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass an den drei bestehenden Standorten Letheschule (Wardenburg), Schule am Habbrügger Weg (Ganderkesee) und Hunteschule (Wildeshausen) bis zum Jahr 2028 beschult werden kann – fünf Jahre länger als aktuell geplant. Der entsprechende Antrag wurde am Mittwoch an die Landesschulbehörde gesandt, teilte Landrat Carsten Harings mit. Die Behörde will sich sofort damit befassen, wenn das entsprechende Gesetz samt Ausführungsbestimmungen vorliegt, erklärte Schuldezernent Karl-Heinz Book in der Sitzung. Wenn die Frage der „Verlängerung“ im Raum stehe, müsse der Schulträger prüfen, ob ausreichend Schüler pro Jahrgang – in der Regel 13 – vorhanden seien. Auf die Frage von Wolfgang Sasse (CDU), ob eine 6. Klasse beschult werden könne, falls es zuvor keinen 5. Jahrgang gab, entgegnete Book, auch „Kombi-Klassen“ seien möglich.

Ausdrücklich verknüpfte der Ausschuss seine Empfehlung nicht mit einem möglichen Schultausch der Liegenschaften Hunteschule und St.-Peter-Schule. Mit der tags zuvor erfolgten Erklärung des Wildeshauser Rates sei dieser Passus der Empfehlung obsolet geworden. Mögliche Gespräche mit der Stadt über eine Rückgabe der Hunteschule würden „mit der gebotenen Ruhe“ vorbereitet. Dabei würden die Schulleitungen und Eltern einbezogen, so Harings auf NWZ-Anfrage. Auch Ortstermine solle es geben. Der Zeitraum bis zur nächsten Kreistagssitzung am 13. März sei für eine vernünftige Vorbereitung in diesem Fall zu kurz.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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